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 Liliput Forum Archiv - Stand 17. November 2008
 Recht und Gesetz - Rechtsfragen - OR, ZGB...
 Erbberechtigt oder nicht? Wurde unehelich geboren
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fraz

Schweiz
4 Beiträge

Erstellt am: 09.08.2008 :  11:31:02 Uhr  Profil anzeigen
Ich wurde 1965 unehelich geboren, der leibliche Vater hat zwar 18 Jahre für mich bezahlt (und somit seine Vaterschaft annerkannt???- keine Ahnung!), ist aber noch im selben Jahr in die USA ausgewandert, wo er bis heute lebt, seit 37 Jahren verheiratet und Vater zweier Kinder.
Ich habe meinen Vater bis heute nie gesehen, ihn aber via Internet gefunden und stehe brieflich zur Zeit mit ihm in Kontakt.
Bis jetzt war ich der Meinung, dass mein Siefvater mich adoptiert hatte, da ich denselben Namen wie er trage. Nun aber sagt mir meine Mutter, dass lediglich eine Namensänderung gemacht worden ist, aber keine Adoption.
Ich bin nun etwas verwirrt: Wie steht das jetzt mit dem Erben bei meinem leiblichen Vater? Bin ich da erbberechtigt oder nicht? Was noch wichtig sein könnte: Mein leiblicher Vater ist inzwischen amerikanischer Staatsbürger.
Besten Dank für eure Antworten schon mal im Voraus!

siby


3025 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  12:32:05 Uhr  Profil anzeigen
Fraz wenn dich dein Stiefvater nicht adoptiert hast, bist du natürlich bei deinem leiblichen Vater erbberechtigt. Dir steht gleich viel zu, wie seinen anderen Kindern. Mit der Nationalität hat das übrigens, überhaupt nichts zu tun.
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flodderin

Deutschland
1185 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  12:34:40 Uhr  Profil anzeigen
Nach deutschem Recht wärst du, sollte dein leiblicher Vater als solcher in der Geburtsurkunde stehen, erbberechtigt.
Da das deutsche und das schweizer Recht viele Ähnlichkeiten haben, wie ich bei den Recherchen für meine Hausarbeit feststellen konnte, kann ich mir nicht vorstellen, dass es im Erbrecht anders aussieht. Aber dazu sollten die samantha und laurinfan vielleicht noch genaueres sagen können.

Allerdings verwirrt mich deine Anfrage ein wenig, geht es dir dabei nur ums Geld? Hat denn dein leiblicher Vater viel zu vererben???
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Juma

Schweiz
192 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  12:55:28 Uhr  Profil anzeigen
Also fraz

Wenn Dein leiblicher Vater nur bezahlt hat, aber nicht als Dein Vater eingetragen ist, dann bist du nicht erbberechtigt. Wenn er sterben würde, dann bekommst du nichts. Wenn also niemand als deinen Vater eingetragen ist, dann wirst du nie was erben, ausser von deiner Mutter.

Es muss also jemand (ob leiblicher Vater oder nicht) auch als Vater in deiner Geburtsurkunde eingetragen sein, sonst geht das Erbe dahin...

ich hoffe, ich habe mich nicht zu kompliziert ausgedrückt.

LG
J.
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fraz

Schweiz
4 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  13:00:16 Uhr  Profil anzeigen
Schon mal danke an die, die mir so schnell geantwortet haben. Nein, es geht mir nicht nur ums Geld, für mich stellt sich da eine ganz neue Frage, da ich bis jetzt angenommen habe, ich sei adoptiert worden! Muss den der leibliche Vater in der Geburtsurkunde drinstehen? In meiner stehen da bei Name des Vaters nur ein paar ****, obwohl mir mein leiblicher Vater geschrieben hat, er habe 18 Jahre für mich bezahlt.....

Es geht mir hier nur mal darum, meine Rechte zu kennen. Was ich dann damit mache, soll meine Entscheidung sein. Bitte keine Beschuldigungen,flodderin, mir gehe es nur ums Geld. Ich habe immer wieder Versuche gemacht, meinen Vater zu finden, leider ohne Erfolg. Bis vor ein paar Monaten hatte ich die Hoffnung, ihn doch noch zu finden, schon fast aufgegeben und nun weiss ich von einem Tag auf den anderen, dass ich noch zwei Halbgeschwister habe, mein leiblicher Vater schon seit 37 Jahren verheiratet ist, obschon ich von meiner Mutter immer gehört habe, mein Vater sei schwul und schon lange an Aids gestorben, ich müsse ihn erst gar nicht suchen. Das ist für mich schon ziemlich happig.....
Also, fairer Rat ist willkommen, danke
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siby


3025 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  13:04:26 Uhr  Profil anzeigen
Kann man seinen Vater nach so vielen Jahren nachträglich noch eintragen lassen?

Hast du deine Mutter schon mal gefragt, warum sie dir das gesagt hat? Ich kenne meinen leiblichen Vater auch nicht, aber meine Mutter hätte mir nie so etwas bösartiges erzählt.
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flodderin

Deutschland
1185 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  13:10:22 Uhr  Profil anzeigen
Es sollte keine Anschuldigung sein, sondern lediglich eine Frage, die sich für mich aus deinem Beitrag ergab. Meiner Ansicht nach habe ich dir ebenfalls einen fairen Rat gegeben.
Wenn du nun aber sagst, dass in deiner Geburtsurkunde in der Zeile für den Vater nur ein paar **** stehen, dann befürchte ich fast, dass du nichts zu erwarten hast beim Erbe.
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Sanja


252 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  13:32:58 Uhr  Profil anzeigen
Sorry fraz aber ich finde es ein ziemliches Armutszeugnis, dass du dich nur für das Geld interessierst!
Wenn bei deiner Geburtsurkunde Vater unbekannt, oder eben diese Sternchen stehen dann hast du offiziell gar keinen Vater, sprich du kannst auch von keinem Erben.
So viel ich weiss könnte dein Vater auch jetzt noch einen Antrag stellen um sich als dein Vater eintragen zu lassen (ich weiss nicht ob man beweisen muss ob es wirklich der Vater ist, wäre mit einem Gentest jedoch ganz einfach...) allerdings kann ich mir nicht vorstellen dass dein Vater da so grosse Lust dazu hat, schliesslich kennt er dich nicht und es ist absolut offensichtlich dass du einfach nur Geldgierig bist!
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Juma

Schweiz
192 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  13:46:34 Uhr  Profil anzeigen
Deine Frage: Muss den der leibliche Vater in der Geburtsurkunde drinstehen?

Ja. Unbedingt. Sonst könnte ich ja behaupten, Bill Gates wäre mein Vater. Vestehst du? Vor den Behörden muss alles formell abgewickelt sein. Schwarz auf Weiss.

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fraz

Schweiz
4 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  13:53:20 Uhr  Profil anzeigen
Danke für deine Antworten, Juma, absolut sachlich und fair- du hast mir weitergeholfen. Auf deine Antwort, Sanja, kann ich verzichten. Meiner Meinung nach hast du hier nichts zu suchen, wenn du nur da bist, um Leute zu verurteilen und zu beschuldigen
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flodderin

Deutschland
1185 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  14:05:04 Uhr  Profil anzeigen
Naja, es gibt halt Leute, die nur das hören, was sie hören wollen.
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Sanja


252 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  14:38:06 Uhr  Profil anzeigen
@flodderin, wie meinst du das?

Bearbeitet von: Sanja am: 09.08.2008 15:39:21 Uhr
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delaya


51 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  14:59:16 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Faz

Ich kann mir gut vorstellen, dass es dir mehr darum geht was für Rechte du hast gegenüber deinem Vater…. Sobald die Worte «was kann ich Erben» auftauchen gerät dies oft in den falschen Hals.

Als Erstes solltest du dich wohl mal mit deiner Mutter hinsetzen und die Wahrheit erfahren, erkundige dich auf dem Zivilstandsamt in deiner Heimatgemeinde was du machen kannst, ob es noch möglich ist deinen leiblichen Vater einzutragen. Denn jedes Kind hat ein Recht auf seinen Vater. Deine Mutter hat in vielen Punkten nicht «richtig» gehandelt aber die Hintergründe kennst du nicht deswegen sollte man sie auch nicht verurteilen.

Ich selbst kämpfe immer noch für meine Tochter damit sie ihren «Vater» kennen darf, es braucht viel stärke seitens der Mutter um auch mit der ständigen Ablehnung umzugehen, ein bisschen verstehe ich deine Mutter.

Was meint dein Vater zum Eintragen lassen (wenn es noch möglich ist)? Du suchst deine Wurzeln und das ist dein gutes Recht und damit verbunden ist auch das Erben, deswegen rate ich dir dich über die Behörde zu informieren… er ist deine Familie obwohl er nichts unternommen hat dich kennenzulernen aber jeder Mensch verdient eine Chance und dies könnte eure sein

Wünsche dir auf deinem Weg, den Boden unter den Füssen wiederzufinden, alles Gute!

Delaya
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flodderin

Deutschland
1185 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  17:46:00 Uhr  Profil anzeigen
Ich meinte damit, sanja, dass dieser faz, überhaupt nicht richtig liest. Sowohl du als auch ich haben ihm seine Fragen beantwortet und das überliest er einfach mal. Sein Beitrag kam mir und offensichtlich auch dir ziemlich schräg rein.

Wenn ich nach so langer Zeit erfahren hätte, dass mein leibliche Vater, von dem meine Mutter mir erzählt hat, er sei tot, noch leben würde, dann hätte ich anderes im Sinn, als mein Erbe.
Ich würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um ihn persönlich kennenzulernen, egal wie.
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Sanja


252 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  18:25:23 Uhr  Profil anzeigen
Ach so :-)
Eigentlich versuch ich mich sonst in Vorurteilen möglichst zurück zu halten, aber mir würde es gleich gehen wie dir flodderin und wenn sich dann jemand nur für das Erbe interessiert und das wo der gute Mann ja noch lebt, finde ich, ist es absolut eindeutig...
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xena

Schweiz
1152 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  18:52:15 Uhr  Profil anzeigen
Fraz:
Ich habe oft mit solchen sachen,wie anerkennung und Adoptivkindern zu tun.Ich denke für Dich muss das schwer sein,da meint man der Vater sei Tod ....und plötzlich lebt er und man hat Geschwiester.
Ich könnte mir vorstellen das du dir abgeschoben vorkommst und nicht gewollt.Dan lebt er noch in Amerika...das ist doch auch heute noch speziell,das jemand in Amerika die Staatsbürgerschaft bekommt und ich könnte mir vorstellen das du auch an dem speziellen theilhaben möchtest und etwas vom Vater speziell nur für Dich......Und wenn es halt nur ein Erbstück ist.Ich denke jeder muss seine Wurzeln kennen,sonst fehlt einem ein Stück verankerung im Leben.Hoffe du findest deine Antworten.
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fraz

Schweiz
4 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  19:22:15 Uhr  Profil anzeigen
Danke für die wohlwollenden Antworten, delaya und xena. Die Antworten von sanya und flodderin tun einfach nur weh. Es ist wirklich so, dass es für mich nicht einfach ist, plötzlich zu erfahren, dass ich NICHT adoptiert bin, mein leiblicher Vater noch lebt, ich zwei Halbgeschwister habe und das jetzt alles mit 43 Jahren erst erfahre. Ja, ich habe immer wieder alle Hebel in Bewegung gesetzt, meinen leiblichen Vater zu finden, sanja und flodderin, jedoch leider ohne Erfolg, da ich mit den falschen Angaben, die ich von meiner Mutter bekam, nicht weiterkam, auch nicht bei verschiedenen Behörden. Dank Internet konnte ich ihn nun endlich finden, doch er will mich nicht sehen und zweifelt daran, mein Vater zu sein. Und trotzdem hat er 18 Jahre für mich bezahlt, ich versteh das einfach nicht. Ich würde viel dafür geben, ihn nur 1x zu sehen! Übrigens war das die Idee meiner Mutter mit dem Erbe, ich habe nie an Geld gedacht. Sie meinte, ich soll doch mal schauen, ob ich erbberechtigt bin, an sowas habe ich bis jetzt gar nicht gedacht. Also, bitte, zuerst mal ein bisschen mehr Einfühlungsvermögen, bevor ihr hier eure Lanzen brecht....
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flodderin

Deutschland
1185 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  19:30:14 Uhr  Profil anzeigen
Ich habe keine Lanze gebrochen, sondern nur hinterfragt. Es ist nun nicht meine Schuld, wenn du auch wirklich alles in den falschen Hals bekommst.
Es tut mir leid für dich, dass du jahrelang von deiner eigenen Mutter belogen wurdest und sie dich somit deiner Identität beraubt hat, aber auch das ist nicht meine Schuld.
Vielleicht hatte sie ihre Gründe dafür, weiß ich ja nicht, aber es ist immer falsch, einem Kind den Vater zu nehmen.
Auch wenn die Frage nach dem Erbe nicht von dir kommt, ich finde sie falsch, du solltest ganz andere Fragen stellen und diese an deine Mutter und an deinen leiblichen Vater richten.
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fabian

Schweiz
560 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  19:39:28 Uhr  Profil anzeigen
fraz, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Du nicht adoptiert wurdest, weil dann Dein leiblicher Vater für Dich nicht mehr hätte zahlen müssen (ab Adoptionstag wären sämtlich Verpflichtungen verfallen). Sollte dies der Grund sein, weshalb Du nicht adoptiert wurdest bzw. Deine Mutter das nicht wollte, finde ich das Dir gegenüber total fies. Kann mir gut vorstellen, dass Deine Mutter etwas am Geld hängt, da ja auch die Frage nach dem Erben offenbar von ihr stammt ... Ich würde mal Deine Mutter damit konfrontieren. Falls es nämlich so wäre, kann ich gut verstehen, dass sich Dein leiblicher Vater verar.... vorgekommen ist die ganzen Jahre über. Aber dafür kannst Du ja nichts, aber es ist immer so, dass schlussendlich die Kinder die Leidtragenden sind, auch wenn diese Kinder in der Zwischenzeit bereits erwachsen sind.

Ich wünsch Dir von ganzem Herzen, dass sich irgendwann mal alles so ereignet, wie Du es Dir für Dich wünschst.

Viel viel Glück!
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Sanja


252 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  20:00:52 Uhr  Profil anzeigen
Weisst du Franziska, ich habe vor 1 1/2 Jahren erfahren dass ich einen Cousin, eine Tante, zwei Grosstanten, jenste Grosscousins und Grosscousinen habe. Klar ist das nicht das gleiche wie bei einem Vater, weil sie nicht so nah Verwandt sind, und doch, es sind meine Wurzeln.
Ich bin zwar in der Schweiz aufgewachsen und war eigentlich auch noch nie woanders (wir können leider nicht so in die Ferien), aber ich hab mich hier trotzdem noch nie wirklich zu Hause gefühlt.
Als ich dann erfahren habe, dass ich so viele Verwandte in Italien habe, da wollte ich möglichst schnell dahin, ich bin Ostern letztes Jahr dann auch hingefahren, mit meiner Mutter und der Schwester, es war einfach toll, ich hab die Menschen nicht gekannt, und doch waren sie mir total vertraut, ich wär am liebsten da geblieben. Ich hab dann italienisch gelernt, versucht einen guten Kontakt aufzubauen, nachgehackt ob es nicht irgendeine Möglichkeit gibt, dass ich Doppelbürger werden kann (mein Grossvater war Italiener, wäre er bei meiner Mutter als Vater eingetragen, wären wir alle automatisch Doppelbürger, da er jedoch nirgends eingetragen und schon lange lange tot ist, ist das jetzt halt nicht mehr so einfach...), ich wollte möglichst viel über meine Familie erfahren, aber darüber ob ich jetzt irgendwie irgendwas erben kann oder ob meine Mutter was erbt oder so, habe ich mir echt noch nie Gedanken gemacht...
Verstehst du? Ich bin nicht in der gleichen, aber in einer ähnlichen Situation...
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Räubertochter

Schweiz
1834 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2008 :  20:16:50 Uhr  Profil anzeigen
fraz,
Es tut mir leid für dich, dass dein Vater dich nicht sehen möchte...
Es ist das Bedürfniss von jedem geliebt und akzeptiert zu werden.

Ich würde aber allerdings anfangs auch die Tatsache in den Vordergrund stellen, dass du deinen Vater gerne mal sehen würdest, und die Sache mit dem Erben wirklich hinten anstellen oder weglassen.
(Ein Erbe ist etwas, was sich ein Mensch irgendwann mal schwer erarbeitet hat, Ich persöhnlich find es nie gut auf Geld, dass nicht mir gehört zu beharren, denn es ist wirklich nichts selbstverständliches.)

Ich würde in dieser Sache mit deinem Vater auch nicht auf deine Mutter hören (sei mir nicht böse) SIE hat dir deine Wurzeln nicht preis gegeben, DU hast sie gefunden..... Und die erste Frage, geht bei ihr ums Geld (das sie anscheinend gern genommen hat von jemandem der ihr Kind nicht kennenlernen soll. (hintergründe kenne ich nicht)

Aber eins ist doch wohl klar, ihr liegt nicht viel daran dass du ihm näher kommst. (vielleicht hat sie ja auch berrechtigte Gründe, aber dann soll sie dir doch dein riessen Fragezeichen nehmen!)

Hör auf DICH, und gieb nicht auf!!!!!!!!!
Wie bist du denn auf deinen Vater zugegangen?
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Kleiness

Deutschland
2 Beiträge

Erstellt  am: 03.10.2008 :  11:43:13 Uhr  Profil anzeigen
Also erstmal kann ich nicht sehen, was so SCHLIMM daran ist, zu erfahren, dass man doch nen Vater und Halbgeschwister hat, wenn man vorher dachte, er wäre tot. Ich meine. es ist ja schließlich nicht umgekehrt...Deshalb finde ich "Es ist nicht leicht für mich, damit umzugehen"-oder so etwas übertrieben.
Dann solltest Du (wie mein Vorredner schon angedeutet hat), vielleicht erstmal die Angelegenheit mit Deiner Mutter klären, denn die scheint ja der "Störfaktor" in der ganzen Geschichte zu sein. Wer weiß, was sie Deinem Vater damals erzählt hat...
Mein Vater hat auch ein uneheliches Kind, er hat der Frau damals eine Riesensumme als Einmalzahlung zukommen lassen. Für das Kind, damit es finanziell abgesichert ist. Die Mutter hatte ihm nämlich erzählt, das Kind sei von jemandem adoptiert worden. Richtig angelegt hätte sich die Tochter also nicht mehr viele Gedanken machen müssen (finanziell).
Jetzt kommt raus, die ist doch nicht adoptiert worden und fragt nun auch, ob es etwas abzustauben gibt. Anstatt mal ihre ... Mutter zu fragen, was die mit dem Geld gemacht hat, was eigentlich für sie selbst gedacht war.

Und dann finde ich, dass Du vielleicht nochmal ein bischen Rücksicht auf die jetzige familiäre Situation Deines Vaters nehmen solltest. Wenn er mit Dir schreibt, Dich aber nicht sehen will im Moment finde ich das erstmal einen guten Kompromiss. Vielleicht braucht er auch ein bischen Zeit, um das mit seiner Familie zu klären. Frag ihn doch erstmal, ob er Dir ein Foto schickt, damit Du weißt, wie er aussieht.
Vielleicht kommt es dann mit der Zeit... Oder er hat vielleicht doch den richtigen Riecher was Deine bzw. die Ambitionen Deiner Mutter angeht?!
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Kastanie

Schweiz
155 Beiträge

Erstellt  am: 03.10.2008 :  13:13:33 Uhr  Profil anzeigen
also leute, nun macht mal halblang!
es ist wirklich bemerkenswert, was einige so alles in beiträgen (er)lesen und hineinkommentieren!

fraz hat bzgl. erben eine frage gestellt! keine/r von uns weiss, wie lange sie vorher schon recheriert hat, was sie alles schon unternommen hat, um ihren vater kennenzulernen! vielleicht ist sie inzwischen soweit, dass jetzt der zeitpunkt gekommen ist, nach möglichen erbschaften zu fragen! jene punkte auf ihrer liste sind abgearbeitet, nun kommt punkt "erbe"!

und wie wir ja alle wissen, kann man auch anderes als geld erben...zum beispiel schulden!

und dann auch noch den koipf darüber schütteln, wie sehr sich jemand mitgenommen und überwältigt fühlt, wenn er plötzlich erfährt, dass der vater nicht tot ist, sondern lebt, dass finde ich nun persönlich absolut daneben! ich denke, da gehen die emotionen weit auseinander und sollten jedem zugebilligt sein, egal in welcher intensität!
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Kleiness

Deutschland
2 Beiträge

Erstellt  am: 03.10.2008 :  14:47:40 Uhr  Profil anzeigen
Wenn ich irgendwas falsch interpretiert habe, lasse ich mich gerne belehren. Sollte sich jemand verletzt fühlen, tut es mir Leid. Bin halt ziemlich direkt und halte nichts davon, um den heissen Brei herumzureden. Passiert schließlich immer wieder, dass Leute jede Moral und Erziehung vergessen, wenn es um das liebe Geld geht. Und ich finde es pietätlos auf ein Erbe zu spekulieren, wenn der Mensch noch lebt ( hört sich nämlich nicht so sehr nach Emotion, sondern mehr nach Kalkül an). Ich habe selber erst mit 28 erfahren, dass ich noch Halbgeschwister habe, also kann ich es wenigstens zum Teil nachvollziehen.

Am Ende wird so oder so ein Gericht darüber entscheiden müssen.
Das Thema scheint ja eh abgehakt zu sein, also hoffe ich, dass die familiären Zuneigungen auf beiden Seiten irgendwann siegen und vor allem der Konflikt mit der Mutter geklärt werden kann.
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