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 Liliput Forum Archiv - Stand 17. November 2008
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 Wie erklärt man einem Kind, was Gefährlich ist..??
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jani

Schweiz
420 Beiträge

Erstellt am: 22.04.2008 :  20:08:09 Uhr  Profil anzeigen
Hallo..ich habe noch eine Frage..Wie erklähr ihr euren Kindern, "gefahr"?
Meine kleine ist da etwas "speziell"..wenn ich ihr sage..wenn du dass machst, machst du dir fest bobo..ev so fest, dass du ins Spital musst..dann sagt sie..o ja "Spitital"..Gumibärli.( sie musste anfangs Jahr in den Spial mit einer heftigen Magendarm Grippe und bekam desshalb mermals eine Infusion.von einem Bub bekam sie dann dort Gummibärli..und daher verbindet sie, SPIAL = Gumibärli, was ja Toll ist!

Wie soll ich ihr daher erklähren, dass sie dies und jenes NICHT tun darf, weil es Gefährlich ist?!

Was sagt ihr?

xena

Schweiz
1152 Beiträge

Erstellt  am: 22.04.2008 :  20:41:36 Uhr  Profil anzeigen
Ich Glaube in dem Alter versteht sie noch nicht ,was gefahr ist.
Auch wieder klare Ansage was sie darf und was nicht.Dazu kindlich und einfach erklähren.das macht bobo,das darfst du nicht.
Nich zu lange rum diskutieren,das überfordert sie eher.
bsp.Bitte höre auf am Kellergeländer rum zu Turnen,Bitte,du kanns runter fallen und dir weh machen dan musst du ins Spital,bitte hör jetzt auf,achtung ,bitte was habe ich jetzt gerade gesagt und und und.
Ich würde Sagen: Vreni hör auf am Kellergeländer rum zu turnen,das ist gefährlich du kannst runter fallen.Wenn du jetzt nicht aufhörst dann gehen wir rein.!!!
Bei mir klappt das auch nicht immer,bin ja auch nur ein Mensch


Viel Glück
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siby


3025 Beiträge

Erstellt  am: 22.04.2008 :  20:49:31 Uhr  Profil anzeigen
Ich würd auch sagen, klare Ansagen machen und nicht diskutieren.

Meine Kleine hat z.bsp. immer so ein Theater an der Strasse gemacht, sie wollte mir nie die Hand geben, bei ihr hats meistens geklappt, wenn ich gesagt habe "An der Strasse will ich dass du mir die Hand gibst (evt. kurze Erklärung Auto - gefährlich)!" wenn sie mir die Hand nicht gegeben hat, hab ich gestreikt und wir sind solange nicht weiter gelaufen, bis sie mir die Hand gegeben hat.

Bis zu einem gewissen Alter, kannst du mit reden nicht viel erreichen, sondern da musst du handeln!
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Räubertochter

Schweiz
1834 Beiträge

Erstellt  am: 22.04.2008 :  20:58:35 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Jani,
Xenas Rat find ich supi! Ich persöhnlich finde es nicht so gut, wenn Eltern das Wort Spital als Bedrohung darstellen... Das kanns sehr schwierig machen, wenn die Kinder dann mal wirklich ins Spital müssen. Ja und dann muss man ihnen wieder klar machen dass es was tolles ist weil sie einem da ja helfen. Wenn dein Kind denkt das das Spital was lustiges ist, belass es doch dabei!:-) Mit der Zeit wirst du ihr dann erklären können, was die Folgen währen. Bis dahin find ich Xenas worte gut. Möchte nur noch kurz anfügen, dass es manchmal für Kinder auch gut sein kann Erfahrungen sammeln zu dürfen.... Denn wenn man bei den kleinsten Dingen schohnlaut achtung ruft, nehmen sie dieses Wort plötzlich wenns sehr wichtig wehre garnichtmehr ernst! :-) Viel Glück Jani!!!
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Helmi47

Schweiz
3074 Beiträge

Erstellt  am: 22.04.2008 :  20:59:08 Uhr  Profil anzeigen
jetzt kommt dann sicher gleich Nuggitante und erklärt Dir, dass man das nicht negativ formulieren sollte, sondern positiv. Also nicht "hör auf" sondern einen Vorschlag machen, was sie denn nun tun soll ("willst du mir helfen...") und nicht "Du kannst runter fallen" sondern "halte Dich gut fest". Wenn Du sagst "das ist gefährlich, du kannst runter fallen", dann fällt sie auch

Und manchmal machen die Kinder ja einfach Quatsch, um Dich zu provozieren (hatten wir ja schon) oder weil es ihnen langweilig ist. Also die gewünschte, aber positive Aufmerksamkeit schenken und beschäftigen.

Also: theoretisch wüsste ich doch, wies geht.

Und jetzt werde ich meinem Sohn sagen, er solle die berühmten Socken wegräumen (statt "nicht immer rumliegen lassen") und ein Buch lesen (statt "mich nerven oder vor der Glotze hocken"). Mal schauen, obs nützt
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xena

Schweiz
1152 Beiträge

Erstellt  am: 22.04.2008 :  21:05:12 Uhr  Profil anzeigen
Helmi du hörst dich an wie mein Mann
Positive Botschaften.....Du hast natürlich recht
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siby


3025 Beiträge

Erstellt  am: 22.04.2008 :  21:08:37 Uhr  Profil anzeigen
Grundsätzlich glaube ich sowieso, dass wir Eltern uns viel zu viele Sorgen machen.

Ich stand auch schon zitternd unterm Klettergerüst auf dem Spielplatz, allzeit bereit mein Kind auffangen zu können. Und meine Tochter ist bis ganz nach oben geklettert und hat sich gefreut, dass sie mit 2 höher kam, wie mein Tagesbub der damals 4 war.

Aber, bei gewissen Gefahren, müssen wir Eltern auch handlungsbereit sein (Strasse, heisse Kochplatte, Gewässer ...)
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Jsumi

Schweiz
108 Beiträge

Erstellt  am: 22.04.2008 :  21:23:30 Uhr  Profil anzeigen
Ich werde jetzt sicher als Rabiate-Mutter angeschaut.
Wenn etwas gefährlich ist, (wie eine Strasse) und ICH will, dass das Kind mir die Hand gibt, MUSS es mir die Hand geben. Ich kann es ja auch am Handgelenk halten. Und weil es für das Kind nicht angenehm ist, gibt es sicher später lieber die Hand. Wenn ICH nicht will, dass es irgendwo raufklettert, weil es gefählich ist, Bleibt es unten. Ich diskutiere nicht immer mit den Kindern. Eine klare ansage genügt. Auch dürfen wir sicher mal sagen: Weil ICH das so will. Punkt aus. Wir sind die Erwachsenen und wissen besser als jedes Kind, wass gefährlich ist und was nicht. Wenn etwas nicht gefärhlich ist, lasst es halt probieren. (Schnittwunden, Schürfungen und "Büle" gibt es immer wieder.)
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Räubertochter

Schweiz
1834 Beiträge

Erstellt  am: 22.04.2008 :  21:31:31 Uhr  Profil anzeigen
Also ehrlich gesagt finde ich, dass mein Sohn mir nicht die ganze Zeit die Hand halten muss. ja, über die Strasse. Ansonsten nehme ich ihn neben mich, wo nicht die Strassenseite ist. Er macht es automatisch mitlerweile wenn wir über die Strasse gehen, oder er das verlangen danach hat. Aber müssen? Nein, nein. Ja vieleicht wenn ich ein Kind hätte das sich nicht auf die Strasse achtet und immer rennt. Mal sehen wies mit der kleinen wird :-)
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orphan

Schweiz
1730 Beiträge

Erstellt  am: 22.04.2008 :  21:33:30 Uhr  Profil anzeigen
@Jsumi - auch ich nehme meinen Sohn an die Hand, wenn wir z. B. eine Strasse überqueren oder an einer Hauptstrasse gehen, die gefährlich ist. Ohne lange Worte.
Aber wir laufen die Nebenstrasse hoch zu unserer Wohnung. Eine Quartierstrasse. Beide Jungs laufen neben mir bzw. etwas vor mir. Grundsätzlich ungefährlich und es gibt ja auch keinen Grund, sie immer an der Hand zu halten. Manchmal machen sie Wettrennen zusammen oder balancieren auf einer Mauer. Ist doch auch schön so. Dann plötzlich, aus heiterem Himmel, schaut mich der Kleine an und rennt los auf die Strasse! Dann kann ICH noch lange wollen, dass er stehen bleibt! ER weiss genauso gut wie ICH, dass er das nicht darf! Trotzdem tut er's.
Wenn etwas "absehbar" ist, kann man die Situation so lösen wie man das selber will! Aber es gibt viele Situationen, in denen man einfach "nur" noch reagieren kann!
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Nuggitante

Schweiz
1352 Beiträge

Erstellt  am: 22.04.2008 :  21:37:28 Uhr  Profil anzeigen
@orphan

wenn es sich dabei um einen hund handeln würde, hätte ich dir geantwortet:

10-meter schleppleine!

nimm es mit humor....

Nuggitante
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siby


3025 Beiträge

Erstellt  am: 22.04.2008 :  21:37:34 Uhr  Profil anzeigen
@Räubertochter ich verlange von meiner Tochter unterdessen, natürlich auch nicht mehr, dass sie mir die Hand gibt der Strasse entlang. Wenn sie aber meint, sie muss davonrennen, dann muss sie mir die Hand geben. Oder wenn wir über die Strasse gehen, will ich, dass alle aufeinander warten und wir gemeinsam über die Strasse gehen. Wenn sich einer nicht daran hält, gibt er/sie mir die Hand, und wenn das mein 8jähriger ist, der meint, er müsse nicht hören.
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Räubertochter

Schweiz
1834 Beiträge

Erstellt  am: 22.04.2008 :  21:40:03 Uhr  Profil anzeigen
Siby, das find ich auch sinnvoll.
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Jsumi

Schweiz
108 Beiträge

Erstellt  am: 22.04.2008 :  21:51:57 Uhr  Profil anzeigen
@Ophran. Ja, so meinte ich es auch. Wenns wiklich gefährlich ist, können wir gar nicht immer diskutieren, sondern müssen Handeln. Natürlich laufen die Kinder nicht an der Hand, wenn wir die Quartierstrasse laufen. Doch in eine Stadt, mussten sie es bis zu einen Bestimmten Alter. (Je nach Kind.)
Sorry Orphan, nicht Ophran.

Bearbeitet von: Jsumi am: 22.04.2008 22:03:43 Uhr
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leni70

Schweiz
2517 Beiträge

Erstellt  am: 22.04.2008 :  22:38:25 Uhr  Profil anzeigen
Es gibt auch bei uns viele Sachen, die einfach nur gefährlich sind, und da WILL ICH, ohne Diskussion, dass meine beiden Jüngsten vor allem das machen was ICH sage - z.B. Hand geben, keine Pfannen berühren, weg von der Kochinsel, weil ich am Kochen bin usw. Dann sage ich ganz klar, hör mal, das ist heiss, oder Autos tun dir sehr weh, dann bin ich traurig, oder besorgt, oder ich ärgere mich, etc. Und dann kommt ein darum WILL ICH DASS DU DAS MACHST WAS ICH SAGE. Wenn sie weiter machen, nehme ich sie bestimmt von der Sache weg, oder halt an der Hand und führe sie von der Gefahr weg. Dabei wiederhole ich dass ICH WILL dass sie nun das machen was ich sage.
Das sind diese "Ich-Botschaften" die dem Kind klar vermitteln, wie es mir dabei geht, wenn es etwas macht. Ich habe ja Angst, dass es unter ein Auto rennt, oder sich verbrennt, sicht weh tut, runter fällt. Das Kind hat mit seiner Situation in dem Moment ja kein Problem, weil es die Gefahr nicht sieht. ICH sehe die Gefahr, darum habe ich ein Problem mit der Situation.

Ach, das hört sich irgendwie kompliziert an, ist es aber eigentlich nicht. Vermittle deinem Kind, was du fühlst, wie es dir in dem Moment geht, wenn es etwas tut und erkläre ihm klar und bestimmt, warum du willst dass es etwas tut, oder eben nicht tut.
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Frosch

Schweiz
2046 Beiträge

Erstellt  am: 23.04.2008 :  11:03:37 Uhr  Profil anzeigen
Hallo, ich handhabe das eigentlich wie Leni, kurze, klare Ansage und sofort Handeln. Wir sind auch schon zu viert an der Strasse gestanden weil eins der Kinder keine Hand geben wollt oder sich am Wagen festhalten. Es gab auch schon riesiges Geschrei weil ich eben nicht die Zeit hatte an der Strasse zu warten bis mein Fräulein es eingesehen hat dass sie mir die Hand geben soll sondern ich sie einfach an der Hand genommen habe.
Einen Einblick was Gefahr bedeutet bekommen Kinder frühestens mit 4 oder 5. Es macht auch keinen Sinn ihnen Angst zu machen, Angst und Gefahr verstehen sind nicht das Gleiche.
Ich hatte mal ein Tageskind das hat an der Strasse immer gesagt: da, Auto! das macht tot. Und dann ist sie wäre sie trotzdem losgelaufen wenn man sie nicht hält. Was weiss ein Kleinkind was tot oder verletzt bedeutet? Und Panik vor einem Spital zu machen hilft auch nicht. Was macht man denn dann wenn man ein Spital wirklich braucht?
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Babysitterin_ZH

Schweiz
85 Beiträge

Erstellt  am: 23.04.2008 :  11:37:01 Uhr  Profil anzeigen
Hallo

Kurze präzise Ansagen sind sicher wichtig, doch für das Kind ist es auch wichtig warum bzw. wieso es etwas nicht darf. Die Kinder verstehen schon früh, wenn man ihnen erklärt warum dies so ist. Wenn die Kinder grösse sind und mir antworten können veranschauliche ihnen auch oft warum etwas gefährlich ist. z.B. versuche ich den Kindern nicht einfach zu sagen, dass ein Messer "aua" machen kann, sondern ihnen dieses auch zu veranschaulichen. Ich nehme z.B. ein Messer und zeige ihnen wenn man ganz fein über die Klinge fährt (quer nicht längs, so dass man sich nicht wirklich schneiden kann), dass man dann bemerkt, dass es scharf ist und somit man sich damit schneiden kann. Die meisten Kindern haben so dann viel mehr Verständnis für ein "Nein" oder ein Verbot. Klar kann man das nicht den ganzen Tag machen, aber zumindest versuchen.

Liebe Grüsse
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Angelsnight83

Deutschland
22 Beiträge

Erstellt  am: 21.05.2008 :  09:45:49 Uhr  Profil anzeigen
hallo,
hatte letztens auch das Problem, da meine Vermieter einen Goldregen im Garten hat und die kleine da ohne weiteres hinkommt.
Bekam natürlich Angst und dachte wieder an die tollsten Dinge :(

Naja, dacht mir dann, wenn ich ihr sage sie darfs nich anfassen und im Mund nehmen da se dann krank wird und zum Arzt oder Krankenhaus muss, ist es ja was ganz tolles, wenn mama das verbietet...

Aber sag ich nichts und es sollte doch was passieren, neee.

Also, zeigte ich ihr den Baum und meinte sie darf es nicht anfassen oder essen da sie sonst ganz tolle schmerzen hat und ganz lange ALLEIN OHNE MAMA zum Arzt und ins Krankenhaus muss.

Das schreckte sie dann doch ab, is ne kleine schüchterne Maus, die sich an mama klammert wenn wir beim Doc. sind und bisher kein U untersuchung mitmachte ;)

Jedesmal wenn wir nun an einen Goldregen vorbeifahren, sagt sie des se das nicht anfassen darf und ich erkläre ihr jedesmal die folgen.


LG Manu
ich erkläre es meiner kleinen so, indem sie danach schmerzen hat und OHNE Mama beim Arzt und im Krankenhaus bleiben miss
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boys

Schweiz
172 Beiträge

Erstellt  am: 21.05.2008 :  10:01:17 Uhr  Profil anzeigen
Hallo

Mit 1 1/2 Jahren ist unser boy zum Laufgitter hinausgefallen. Alles erklären, du machst dir weh etc. hatte nichts gebracht. Seit dem Sturz ist er vorsichtig geworden.

Irgendwann wird er auch das 1. Mal aus seinem Gitterbett hinausfallen. Sage oft, weisst du noch wie du den Kopf angeschlagen hast, als du aus dem Laufgitter gefallen bist? Es nützt nichts.

Im Strassenverkehr etc. bin ich aber sehr konsequent, dort müssen die Kinder die Hand geben oder sich am Kinderwagen halten. Sonst bleiben wir stehen und gehen nicht weiter. Wir sind schon einige Male eine 1/4 Stunde und länger an Ort und Stelle stehen geblieben...

Die Kerzen am Weihnachtsbaum mussten auch angefasst werden, der Pfannendeckel, die Pfanne etc...

So geht es bei uns die ganze Zeit, es gibt soviele Beispiele...

Gruss
boys
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Kathi1970


194 Beiträge

Erstellt  am: 21.05.2008 :  11:13:09 Uhr  Profil anzeigen
Tja, man lernt halt aus Erfahrung....

Aber ich bin auch für eine klare Ansage! Es ist mir gerade deswegen sehr wichtig, dass meine Kinder mir im Ernstfall gehorchen. Dieser Ernstfall tritt nicht bsonders oft ein und normalerweise bin ich recht grosszügig, auch wenn sie mal Blödsinn machen. Aber sie müssen wissen, wenn Mama sagt: das ist die Grenze - dann ist das auch die Grenze. Da geht es nur um ihren eigenen Schutz!
Und überlegt mal, es gibt Situationen, da hast du nicht die Zeit etwas nochz zu erklären, da müssen die Kinder einfach auch mal ohne Grund hören! Hinterher kann man aj dann drüber sprechen.

Ich glaube bei uns funktioniert das, weil es eben nur wenige Dinge sind, die ganz und gar und absolut verboten sind. Und wer sichd aran nicht hält, bekommt die Konsequenzen zu spüren. Meine Tochter hat mal im letzten Kindsgi-Jahr eine Schachtel Zündhölzer geklaut (übrigens in einer anderen Familie, bei mir waren di wegen kleinem Bruder gut versteckt) und damit in ihrem bett gespielt. Zwar hat sie mir versichert sie hätte nur damit "gebaut". Ich habe ihr auch gesagt, dass ich ihr glaube, dass sie aber absolutes Verbot hatte, die Dinger anzufassen, wenn ich nicht daneben stehe. Und sie ihr ausserdem nicht gehören....
Konsequenz war: Gesrpäch mit dem Kindsgi und sie durfte weder dort noch zu Hause den Rest des Schuljahres mehr eine Kerze anzünden (es war im Kindsgi DAS begehrte Privileg der Grossen!). Das hat gewirkt!

Bei kleineren Kindern ist auch die Mutter noch mehr verantwortlich<: wenn ich da Zündhölzer rumliegen lasse, kann ich dem 2jährigen nicht böse sein. Es ist meine Sache, ihn davor zu schützen.
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locke

Schweiz
91 Beiträge

Erstellt  am: 21.05.2008 :  11:27:59 Uhr  Profil anzeigen
Halli Hallo...
Ja, das ist s^wirklich ein Thema, über das ich mir auch schon gedanken gemacht habe... Hier ein paar Beispiele unsererseits...
Unsere Maus möcht mir immer beim Kochen zu schauen und sooft habe ich Ihr gesagt, nicht anfassen, das ist heiss... Jedoch war es eines Tages so weit und sie fasste einen heissen Topf an. Nun steht sie jedes mal 5 Meter weit weg, wenn Sie mir zuschaut, grins..
Bis vor kurzem hatten wir leider noch keinen Zaun im Garten. Komischerweise hat das der Kleinen nie Interessiert, und sie blieb immer brav da... (Wir haben Sie nieeee darauf aufmerksam gemacht, dass Sie nicht abhauen darf)
Sie hatte vor ca einem halben Jahr die Phase, dass sie an der Strasse laufen wollte ohne die Hand zu geben. Da sie lieber läuft, als im Kinderwagen zu sitzen oder auf dem Arm zu sein, haben wir gesagt, entweder auf dem Arm oder in den Wagen (je nachdem, was verfügbar war, smile) oder die Hand geben... Da gab es dann oft Diskusionen und peinliche Situationen, aber wir haben uns durchgesetzt und nun gibt Sie freiwillig die Hand... Wenn keine Gefahr besteht, dann sagen wir Ihr auch, dass Sie laufen und uns loslassen darf.
Wir haben im Garten einen kleinen Hang und nach dem Hang ist eine kleine Erhöhung. So oft habe ich Ihr gesagt, dass Sie bitte ganz hinten runter gehen soll, da der Hang und die Erhöhung dort auf eine Höhe sind. Nein, sie wollte immer weiter unten runter. Ein paar mal hab ich sie im letzen Moment auffangen können. UNd nach 10 mal habe ich sie nur beobachtet und promt hat sie einen Purzelbaum in den Rasen gemacht... grins... Seitdem geht Sie tatsächlich ganz oben runter, wo die Erhöhung und der Hang auf einer Höhe sind

Was ich mit dieser kleinen Geschichte sagen möchte ist: In vielen Dingen muss man definitiv konsequent sein und ohne grosses herumreden die Sache durchziehen, auch wenn es schwer fällt.. Bei vielen jedoch muss man den Kindern die Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen zu machen. Wir als Eltern können unsere Kinder leider eh nicht vor alles schützen, und wir müssen den Kindern zeigen, "WO ES LANG GEHT"... Klingt hart, aber bis jetzt fahren wir damit nicht schlecht. Logischer weise m¨üssen wir Sachen, die Lebensgefährlich werden können, nicht erst den Kindern ausprobieren lassen, aber doch gewisse Kleinigkeiten müssen sie ertesten, damit sie wissen, was gewisse Worte bedeuten (z.B. Heiss oder du fällst da runter usw...)
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Gerba

Österreich
253 Beiträge

Erstellt  am: 24.05.2008 :  00:01:20 Uhr  Profil anzeigen
Hallo! Oft denk ich über genau dieses Forumthema nach! Ich habe 2 Töchter, 2 und 5 Jahre alt. V.a meiner "Grossen" versuche ich schon beizubringen, mit keinem Fremden mitzugehen, keine Geschenke anzunehmen, Verhalten, wenn sie sich verirrt bzw wenn sie mich "verliert" ( ist MIR gottlob noch net passiert- zwei guten Freundinnen allerdings schon!....) USW!!!
Ich hab mir auch schon ganz tolle passende Kinderliteratur besorgt.
Mein Problem ist, der Grat ist so schmal zwischen INFORMIEREN und ANGST machen! Ich möchte, dass sie einfach vorsichtig ist, aber trotzdem offen und eben ohne Angst durch die Welt geht!
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