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 Liliput Forum Archiv - Stand 17. November 2008
 Kindermädchen, Kinderbetreuerin und Nanny
 Nanny - Sicherheit im Haushalt
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boys

Schweiz
172 Beiträge

Erstellt am: 08.07.2008 :  14:27:54 Uhr  Profil anzeigen
Hallo

Meine Freundin (23) wird in einer Familie mit 2 Mädchen (2.5 Jahre und ca 14 Monate) arbeiten, 3 Tage pro Woche. Die Eltern arbeiten 100%, die Kinder sind an 2 Tagen in der Krippe. Als Uebergang arbeitet meine Freundin bereits jetzt tageweise dort.

In der Wohnung hat es viele gefährliche Sachen (grosse Kerzenständer, Vasen etc.), die umfallen können. Die Küche (sehr klein) hat nur eine Schiebetüre.

Meine Freundin hat gefragt, ob es nicht die Möglichkeit gäbe, an der Küchentüre ein Absperrgitter zu montieren oder ev. ein Laufgitter zu besorgen. Daraufhin hat der Vater gesagt, ein Laufgitter hätten sie noch, das sei kein Problem. Am nächsten Arbeitstag wurde ihr mitgeteilt, dass sie (die Eltern) kein Laufgitter wollen.

Gemäss der Eltern müssen die Kinder lernen, dass z.B. Pfannen und Herdplatten heiss sind! Eine Anti-Rutschmatte in der Badewanne gibt es nicht, beim Velofahren wird kein Helm getragen!

Das ältere Mädchen ist eher ruhig und vernünftig. Die jüngere hat gerade Laufen gelernt und reisst alles überall herunter. Sie bleibt auch nicht im Tripptrapp sitzen, sondern versucht herauszusteigen und fällt dann herunter. Anbinden/sichern darf man das Mädchen nicht.

Kann meine Freundin Bedingungen stellen, z.B. Laufgitter oder Absperrgitter? Den Vertrag hat sie nämlich noch nicht unterschrieben.

Meine Freundin fühlt sich nicht wohl, wenn die beiden Kinder beim Kochen/Abwaschen in der Küche sind. Wie schnell ist ein Unfall passiert!! Wenn sie die Türe schliessen würde, sieht sie aber nicht mehr, was die beiden Mädchen machen.

Was würdet ihr machen? Gibt es Vorschriften, die eingehalten werden müssen?

Danke für eure Antworten.
boys


leni70

Schweiz
2517 Beiträge

Erstellt  am: 08.07.2008 :  14:35:19 Uhr  Profil anzeigen
Boys

Wenn die Eltern nicht bereit sind, die Wohnung so zu gestalten, dass sich Kleinkinder frei darin bewegen können, dann würde ich mir gut überlegen, ob ich einen solchen Arbeitsvertrag unterschreibe. Wenn etwas passiert, ist die Nannie verantwortlich und niemand will dann hören, was die Eltern versäumt haben.

In unserem Haus sind alle Durchgänge mit Türgittern gesichert und ein Laufgitter gibt es auch, schliesslich will ich auch mal aufs Klo, ohne dass ich gleich das Schlimmste antreffe, wenn ich raus komme.

Noch etwas zum Velohelm. Wenn das Kind einen Unfall hat, ins Spital muss und keinen Velohelm trug, dann kann die Krankenversicherung Regress auf die Eltern nehmen. Das kann unter Umständen sehr teuer werden. Besteht nicht die Helmpflicht im Verkehr?
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boys

Schweiz
172 Beiträge

Erstellt  am: 08.07.2008 :  14:40:17 Uhr  Profil anzeigen
Leni70

Dieser Meinung bin ich auch. Ich habe auch Absperrgitter und ein Laufgitter und beim Tripptrapp werden die Kleinen angebunden!

Ob es die Helmpflicht gibt, bin ich mir nicht sicher.

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Pipsi


223 Beiträge

Erstellt  am: 08.07.2008 :  14:41:40 Uhr  Profil anzeigen
Also Eltern gibts!! Das verstehe ich nicht, man will doch als Eltern immer nur das beste fürs Kind und hat Sorge, dass ihnen irgend etwas passieren könnte und trifft deshalb sämtlich Sicherheitsmassnahmen. Ich würde mit den Eltern nochmals sprechen und ihnen auch nahe bringen, dass sie als Nanny eine gewisse - auch grosse Verantwortung hat- und wenn sie nicht einsichtig sind, würde ich den Vertrag nicht unterschreiben. Somit wäre dann das Problem für deine Freundin gelöst, aber das Problem dieser armen Kinder mit solchen Eltern leider nicht!!!
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boys

Schweiz
172 Beiträge

Erstellt  am: 08.07.2008 :  14:43:32 Uhr  Profil anzeigen
Die vorherige Nanny hat den Eltern auch gesagt, dass sie beim Gitterbett die Matratze/Rost herunterstellen sollen (war noch halbhoch). Die Eltern machten dies erst, nachdem das Mädchen herausgefallen ist!!
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Whisper


150 Beiträge

Erstellt  am: 08.07.2008 :  15:15:58 Uhr  Profil anzeigen
ja, ja.. das mit dem bett kenne ich nur zu gut. In meinm ersten Lehrjahr sagte ich meiner Chefin immer wieder, sie solle doch das Bett vom kleinsten runtermachen. Sie tat es auch erst, als der kleine rausfiel. zum Glück war er so verdattert, dass er nicht weiterkroch. neben seinem Zimmer war nämlich die treppe.Und die war nie gesichert

Auch aus dem kinderwagen fiel er ihr mermals, weil sie ihn nie anschnallte...

Zum Glück sagte sie damals nichts, als ich ihn immer anschnallte im Kinderwagen!
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Whisper


150 Beiträge

Erstellt  am: 08.07.2008 :  15:18:56 Uhr  Profil anzeigen
Ich arbeite zur Zeit ja selbst als Nanny, und würde bei diesen Bedingungen, die deine Freundin hat, glaub ich die Kriese kriegen. Das ist doch total gefährlich! Klar müssen die Kinder lernen, nicht alles anzufassen, aber das geht auch ohne dass zuerst etwas passieren muss.

Ist für mich unverständlich wie eine Mutter einer nanny sowas verbieten kann. schliesslich ist die Nanny schuld, wenn was passiert
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Siria

Schweiz
344 Beiträge

Erstellt  am: 08.07.2008 :  16:54:54 Uhr  Profil anzeigen
@ Boys und Leni
bis jetzt besteht leider noch keine Helmpflicht! Der Helm muss ist erst obligatorisch bei allen Motorräder beginn ab Mofa!
da es in dieser Familie ja fast unmögliche Bedingungen gibt würde ich diese Stelle so auch nicht annehmen!
Lg Siria
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Frosch

Schweiz
2046 Beiträge

Erstellt  am: 08.07.2008 :  17:03:54 Uhr  Profil anzeigen
Hallo boys, einen Techtsanspruch hat deine Freundin sicher nicht, dass alles "Kindersicher" ist. Über das Verantwortungsgefühl der Eltern möchte ich mich nicht auslassen, ich würde zuviel Platz vollschreiben.
Ich würde mich auf solche "Zustände" nicht einlassen.

Es gibt keine Velohelmpflicht. Die Kassen können nur die Folgekosten nicht übernehmen. Man kann sich ja schliesslich überlegen was einen billiger kommt, ein anständiger Helm oder die Spitalkosten.
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boys

Schweiz
172 Beiträge

Erstellt  am: 08.07.2008 :  17:16:54 Uhr  Profil anzeigen
@Whisper

Im Kinderwagen wird auch nicht angeschnallt!!
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boys

Schweiz
172 Beiträge

Erstellt  am: 08.07.2008 :  17:20:03 Uhr  Profil anzeigen
Danke für Eure Antworten.

Meine Freundin wird mit der Familie sprechen und ihnen mitteilen, dass das Laufgitter, der Velohelm etc. ein "Muss" ist, sonst wird sie die Stelle nicht antreten!!

Gruss
boys
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Siria

Schweiz
344 Beiträge

Erstellt  am: 08.07.2008 :  17:28:20 Uhr  Profil anzeigen
@ boys
wenn deine Freundin mit der Familie gesprochen hat würde mich sehr interessieren ob sie bereit ist die zustände zu ändern! ( hoffe ich bin nicht zu neugirig!)
Lg Siria
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boys

Schweiz
172 Beiträge

Erstellt  am: 11.07.2008 :  10:38:42 Uhr  Profil anzeigen
@Siria

Meine Freundin hat das Gespräch hinter sich gebracht
Es steht nun ein Laufgitter in der Wohnung

Der Vater war sofort dafür, die Mutter hat sich gefügt.

Meine Freundin hats damit begründet, dass sie noch jung sei und noch nicht soo viel Erfahrung habe (Vorgängerin war ein paar Jahre älter) und sie würde sich mit Laufgitter sicherer fühlen...

Gruss
boys
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Mirjam-Gabriela

Schweiz
33 Beiträge

Erstellt  am: 11.07.2008 :  13:15:44 Uhr  Profil anzeigen
Da bin ich aber froh, dass die Eltern nach ach und krach eingewilligt habe.
Ich finde diese Eltern jedoch immer noch verantwortungslos. Klar muss ein Kind lernen, mit Gefahren umzugehen. Aber die beschriebenen Situationen, in denen das Kind Gefahren ausgesetzt wird, sind für mich einfach zu krass.
Ich hätte die Stelle wahrscheinlich jedoch trotzdem abgelehnt, auch nach dem Einlenken. Wer weiss, ob die Eltern wirklich begriffen haben, um was es hier geht.
Ich hatte auch schon eine Anstellung (befristet) bei der es mit den Eltern Differenzen gab. Zwar nicht wegen starken Gefahren, sondern wegen der Selbstständigkeit und dem Verhätscheln des Kindes. Ich versuchte damals, mit der Mutter zu reden und musste mir einen einstündigen Vortrag anhören. Ich habe der Familie dann mitgeteilt, dass ich die Betreuungsvereinbarung auflösen möchte, da ich unter diesen Bedingungen und ohne Zusammenarbeit mit den Eltern nicht weiterarbeiten wollte. Die Eltern stimmten zwar zu, begriffen um was es geht, haben sie jedoch nicht.

Naja, aber genug jetzt von mir.
Ich wünsche deiner Freundin aber viel Glück bei ihrer Stelle und finde es gut, dass sie sich durchsetzten konnte und dass sie Bedingungen gestellt hat. So wie du beschrieben hast, weiss sie, welche Verantwortung dieser Job mit sich bringt.

Mirjam-Gabriela
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