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 Liliput Forum Archiv - Stand 17. November 2008
 Alles rund um Kindergarten, Bildung und Schule...
 Wer macht Homeschooling? Wer hat Erfahrungen?
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Safina

Schweiz
128 Beiträge

Erstellt am: 22.08.2008 :  12:32:42 Uhr  Profil anzeigen
Hallo

mein Sohn ist zwar noch etwas weiter entfernt vom Thema Schule und doch bin ich vor Kurzem aufs Thema "Homeschooling" gestossen (worden).
Ich wusste ja nun nicht einmal, dass diese Art der Bildung in der Schweiz überhaupt erlaubt ist und mache mir nun so meine Gedanken darüber.

Ich denke, grundsätzlich, dass es schon einige Vorteile für's Kind hat aber eben nicht nur...

Was macht Ihr für Erfahrungen und wie lebet ihr uns Euere Kinder mit der Entscheidung Zuhause zu unterrichten?

Herzliche Grüsse Safina

leni70

Schweiz
2517 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  13:52:40 Uhr  Profil anzeigen
Safina

Du hast ja tatsächlich noch ein wenig Zeit, was die Einschulung angeht.

Ich glaube, dass Homeschooling in der Schweiz geht, sofern du eine pädagogische Ausbildung hast und ich weiss nicht wie hoch die Hürden der Behörden da sind, aber einfach so geht das ev. gar nicht.

Ich würde es aus einem weiteren Blickwinkel betrachten. Wenn du dein Kind nicht in eine Schule (ob öffentlich oder privat gibst) gibst bist du natürlich gebunden, denn auch dein Kind sollte den Stoff für das betreffende Schuljahr erarbeiten. Das heisst auch, dass dein Kind mehrheitlich zu Hause sein wird, was dir natürlich auch Freiheiten nimmt, die Mütter anderer schulpflichtigen Kinder haben. Dann wird dem Kind auch der soziale Kontakt, den es in der Schule hätte, fehlen.

Eigentlich bin ich kein Fan von Homeschooling. Denn ich habe das Gefühl, dass irgendwann doch eine "Eingliederung" in unsere Gesellschaft erfolgen wird. Je früher (im Kiga ja ab 5 Jahren) desto besser.
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Safina

Schweiz
128 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  14:43:54 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Leni

also die Gedanken die Du Dir zum Thema gemacht hast,die habe ich mir auch so gemacht.Für mibt es da einfach noch sehr viele andere Aspekte und darum intressiert es mich sehr,was Eltern die diesen Weg gegengen sind für Erfarungen gemacht haben.

Wir,die es nicht kennen,haben natürlich viele Vorbehalte,das geht mir nicht anders.Doch ich denke,dass duch Homeschoolig sehr viel "Familienqualität" dazugewonnen werden kann.
Zum Beispiel kann Sohnemann dann auch mal mit Papa auf Arbeit und so kommt auch Papa öfter zum Zug zeit mit Junior zu verbringen.Für meinen Mann wäre dies ein sehr wichtiger Aspekt.

Oder das Kind hat auch sehr viel mehr Zeit für andere Aktivitäten (Musik,Sport...) weil es den regulären Stoff in sehr viel weniger Zeit erarbeiten kann als in der Schule dazu benötigt wird.
Was die Gesellschaftliche Eingliederung angeht,da sehe ich es allerdings ganz anders;ich finde es schade,dass die Kinder immer früher aus dem "elterlichen Nest" gerissen werden.Früher sind wir noch mit 6Jahren in den Kiga gegangen und das fand ich richtig so.Ich werde meinen Sohn keinesfalls von mir aus schon mit 5Jahren in den Kiga schicken.Sollte es aber so sein wie bei meiner Freundin,dass mein Kind ausdrücklich danach verlangt,dann werde ich ihm auch nicht im Weg stehen schon mit 5Jahren hin zu gehen.
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leni70

Schweiz
2517 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  14:51:04 Uhr  Profil anzeigen
Hast du dich denn schon mal erkundigt, was zum Homeschooling gehören würde und ob du diese Bedingungen erfüllst?

Macht das Geschäft deines Mannes auch mit, wenn er mit dem Sohn zur Arbeit erscheint? Viele Arbeitgeber stellen sich da quer.

Musik und auch Sport wird vielerorts in der Freizeit angeboten, die sich nach den Schulzeiten richtet, das heisst, dass dein Kind halt wohl sehr viel Zeit zu Hause verbringen wird. Ausser du willst das alles selber finanzieren, dann wäre es etwas anderes.

Ich habe bei meinen Kindern die Erfahrung gemacht, dass sie irgendwann an den Punkt gelangt sind, dass es mehr braucht, als um mich herum (trotz Geschwister und Gschpänli) zu sein. Deshalb nahm ich das Angebot der Spielgruppe und des 5-jährigen Kindergartens dankend an. Und glaub mir, ich bin wirklich froh, gehen sie ausser Haus in die Schule.

Ich habe irgendwo gelesen, dass du ein Kind willst, nicht mehr, vielleicht ist es da ja anders.
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Safina

Schweiz
128 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  15:03:17 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:
Original erstellt von: leni70

Hast du dich denn schon mal erkundigt, was zum Homeschooling gehören würde und ob du diese Bedingungen erfüllst?

Macht das Geschäft deines Mannes auch mit, wenn er mit dem Sohn zur Arbeit erscheint? Viele Arbeitgeber stellen sich da quer.

Musik und auch Sport wird vielerorts in der Freizeit angeboten, die sich nach den Schulzeiten richtet, das heisst, dass dein Kind halt wohl sehr viel Zeit zu Hause verbringen wird. Ausser du willst das alles selber finanzieren, dann wäre es etwas anderes.


Also es ist tatächlich so (und das konnte ich auch kaum fassen!!!) dass es da keinerlei Auflagen gibt.In der Schweiz gibt es lediglich eine Bildungspflicht nicht aber eine Schulpflicht.Das heisst,es ist im Grunde jeder für sich (und seine Kinder) verantwortlich dass er ihnen das beibringt was sie wissen müssen.Wenn sie dann später in eine höhere Schule wollen/sollen dann müssen sie eine Aufnahmeprüfung bestehen können.

Mein Mann ist LKW Fahrer und könnte von daher Junior mitnehmen wie er wollte.

WENN ich mein Kind Zuhause unterrichten würde,dann würde ich auch beim Sport oder der Musik selber für den Unterricht sorgen.Also nicht ich (das arme Kind) aber ich würde geeignete Lehrer suchen und auch selber dafür zahlen.Dafür könnte ich auch da den Lehrer und die Qualität des Unterrichts selber bestimmen.

Ich habe ja bevor ich Mutter wurde fast 10Jahre als private Nanny gearbeitet und weiss von daher wie es ist immer Kinder Zuhause um mich zu haben.Für mich wäre das ok so und ich würde mich darüber freuen.Auch "Homeschooling-Kinder" haben Gspändli,nur kann man die dann eben selber bestimmen,was für viele Eltern die den Heimunterricht parktizieren ein grosses PRO ist
Man trifft sich dann eben in "diesen Kreisen" zu Schulreisen oder Sporttagen und kennt sich untereinander.

Natürlich ist noch viel Zeit hin,bis es bei uns ernst wird,aber ich möchte genug Zeit haben um mir darüber klar zu werden ob ich das für mein Kind möchte oder nicht.Ich finde es gibt so viele Aspekte die man bedenken sollte,wenn man sein Kind in die Schule schickt oder eben nicht,dass diese Entscheidung wohl überlegt sein sollte.
Zum WOHLE des Kindes;so oder so
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leni70

Schweiz
2517 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  15:09:32 Uhr  Profil anzeigen
Ich bin jetzt ganz ehrlich erstaunt, dass dem so sein soll. Gilt das denn auch für die Oberstufe?

Zitat:
Wenn sie dann später in eine höhere Schule wollen/sollen dann müssen sie eine Aufnahmeprüfung bestehen können.


Denkst du nicht, dass dann da die Probleme anfangen werden, wenn Leistungsdruck auf die Kinder ausgeübt wird. Ich könnte mir vorstellen, dass die Forderungen, die eine Lehrkraft an dein Kind stellt, anders sein werden, als jene, die du an ihn stellst. Hinzu kommt dann die Integration in ein Klassengebilde, welches dein Sohn auch nicht gewohnt sein wird etc etc

Wie gesagt, für mich käme es nicht in Frage. Ich hoffe du findest die perfekte Lösung in ein paar Jahren für Euch.
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Inyuk

Schweiz
396 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  15:18:26 Uhr  Profil anzeigen
Ich kann Dich auf der einen Seite gut verstehen das Du Dein Kind gerne Zuhause unterrichten möchtest. Auf der anderen Seite verstehe ich es auch wieder nicht. Wenn das Kind in die Schule oder Kiga geht dann hat es gleichaltrige Spielkameraden und lernt sich in eine Gruppe zu integrieren. Es lernt auf ander rücksicht zu nehmen und auch anderen zu helfen. Bei allem respekt Deiner Mütterlichen erziehungskunst aber das kannst Du einem Kind nicht zuhause beibringen. Auch muss sich das Kind von Dir lösen können und lernen ohne Mama klar zu kommen. Wenn es dauernd zuhause ist lernt es das nicht. Ich finde ein Kind zuhause zu unterrichten falsch, das Kind lernt so viel, ich meine jetzt nicht den Schulstoff, was Du ihm zuhause nicht beibringen kannst. Dazu möchtest Du nur dieses eine Kind. Meinst Du nicht das Du das kind damit isolierst und ihm somit eine wichtige lektion/ entwicklung vorenthältst?
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TuLsIbLuMe


3 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  15:27:59 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Safina
Ich schon wieder :-)
Das Thema interessiert mich auch sehr und ich hätt dir gern eine persönliche Nachricht geschrieben, weiss aber nicht wie das geht. Vielleicht kannst du eine an mich schicken? Falls du weisst wies geht? Oder wie könnten wir sonst Kontakt aufnehmen ohne dass ich hier meine Emailadresse der Öffentlichkeit preisgebe?
Lieben Gruss
Tulsiblume
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anniegirl

Schweiz
252 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  15:40:25 Uhr  Profil anzeigen
Also ich muss Inyuk total recht geben. Ich finde es auch nicht wirklich gut, wenn der Freundeskreis der Kinder von den Eltern bestimmt wird. Solche Kinder wachsen doch unter der Käseglocke auf. Man muss sich auch mit Menschen auseinandersetzen können, die man nicht so gern hat. Wie soll man sonst so etwas wie Sozialkompetenz lernen?
Es wäre etwas anderes wenn das Kind chronisch krank wäre oder so, da könnte ich es noch verstehen.
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Tsahay

Schweiz
30 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  15:44:17 Uhr  Profil anzeigen
Eine Freundin von mir wird ihre Kinder selbst zu Hause unterrichten, sie hat keine pädagogische Ausbildung. So wie ich das verstanden habe ist dies nicht in jedem Kanton möglich. Also in Zürich müssen die Kinder zur Schule, in Appenzell zum Beispiel nicht, im Wallis glaub ich auch nicht, und die Kinder werden jährlich "getestet".
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Safina

Schweiz
128 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  16:47:49 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:
Original erstellt von: leni70

Ich bin jetzt ganz ehrlich erstaunt, dass dem so sein soll. Gilt das denn auch für die Oberstufe?


Na,das kannst Du so lange machen wie Du willst;es gibt Kinder die niemals ein Schulhaus von innen sehen und trotzdem ganz wunderbar durchs Leben kommen.
Darum wandern auch soviele Deutsche Familien in die Schweiz oder andere Länder aus,weil Deutschland das einzige Land ist,indem es nicht erlaubt ist.
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Safina

Schweiz
128 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  16:52:59 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:
Original erstellt von: Inyuk
Auch muss sich das Kind von Dir lösen können und lernen ohne Mama klar zu kommen. Wenn es dauernd zuhause ist lernt es das nicht. Ich finde ein Kind zuhause zu unterrichten falsch, das Kind lernt so viel, ich meine jetzt nicht den Schulstoff, was Du ihm zuhause nicht beibringen kannst. Dazu möchtest Du nur dieses eine Kind. Meinst Du nicht das Du das kind damit isolierst und ihm somit eine wichtige lektion/ entwicklung vorenthältst?


Ich finde,dass Du meine Bedenken mit Deinem Beitrag genau auf den Punkt bringst.Eben WEIL ich ja nur ein Kind möchte,denke ich auch,dass es schwierig werden könnte für ein Kind das Zuhause unterichtet wird,sich später in der Welt zurecht zu finden.
Desahlb bin ich auch sehr froh,noch viel Zeit zu haben darüber nachzudenken.

Dazu kommt,dass mein Sohn eher zu der "offenen und direkten" Sorte gehört...um es mal so zu sagen.Und ich glaube,dass er selber sagen wird,dass er in die Schuele gehen möchte.Aber ich möchte es eben noch offen lassen und alle Möglichkeiten prüfen die uns hier zur Verfügung stehen.Ist doch toll,dass man selber entscheiden kann hier in der Schweiz;ich finde,dann sollte man die Möglichkeit wenigstens mal in Betracht ziehen
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Safina

Schweiz
128 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  16:57:40 Uhr  Profil anzeigen
"gelöscht"

Bearbeitet von: Safina am: 23.08.2008 09:55:57 Uhr
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Safina

Schweiz
128 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  16:59:32 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:
Original erstellt von: anniegirl
Man muss sich auch mit Menschen auseinandersetzen können, die man nicht so gern hat. Wie soll man sonst so etwas wie Sozialkompetenz lernen?


Da hast Du allerdings recht...ich bin nämlich genau so ein Fall,der sich nur schwer mit Menschen auseinandersetzen kann,die ich nicht mag.Und dann könnte es gut sein,dass ich das auf mein Kind übertage!
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Safina

Schweiz
128 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  17:01:26 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:
Original erstellt von: Tsahay

Eine Freundin von mir wird ihre Kinder selbst zu Hause unterrichten, sie hat keine pädagogische Ausbildung.


Stimmt,da gibt es in jedem Kanton nochmals andere Verordungen,das hatte ich vergessen!!!-Danke fürs anmerken

Kannst Du mir ein wenig schildern wie die Familie Deiner Freundin "funktioniert" und ob die Kinder in Deinen Augen sozial "kompetent" sind?!
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Safina

Schweiz
128 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  17:21:24 Uhr  Profil anzeigen
@Tulsiblume

Ich komme zur Zeit nicht auf die von mir angegebene Seite drauf...also kannst Du mich hier Privat anschreiben (hab den Zugriff instaliert)...einfach auf einem meiner Beiträge auf das passende Symbol klicken und Du erreichst mich
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Tsahay

Schweiz
30 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  17:31:50 Uhr  Profil anzeigen
@ Safina
Sie sind extra in einen anderen Kanton "ausgewandert". Sie haben dort Kontakt zu anderen Familien die ihre Kinder zu Hause unterrichten, gibt anscheinend einige. Die zwei Töchter sind aber noch nicht im Schulalter, die ältere wäre jetzt in den Kindergarten gekommen. Sie sind sehr offen und neugierig (wie wahrscheinlich alle Kinder in dem Alter)...
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Safina

Schweiz
128 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  17:37:40 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:
Original erstellt von: Tsahay
Sie sind extra in einen anderen Kanton "ausgewandert".


Ich hab nur eine Bekannte die das machen will und die ist dafür aus Deutschland in die Schweiz ausgewandert.Sie und ihr Mann hatten dort tolle Jobs und ein Haus und haben alles zurückgelassen nur dafür.
Ihnen ist das wirklich sehr wichtig und sie hat auch gute und überzeugende Argumente die dafür sprechen.
Ich habe ihren Sohn (4Jahre) erst einmal gesehen aber ich war platt wie unglaublich inteligent er ist!Er kann bereits lesen und drückt sich unglaublich gut aus.Und das obwohl sie ihn noch gar nicht unterrichtet...das hat mich sehr erstaunt.

Ich glaube,der eigentliche Punkt dabei ist,dass man den Willen zum Lernen den Kindern selber überlässt und sie genau dadurch äussert wissbegierig und lernwillig sind.
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schoggibanaane

Schweiz
42 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  17:40:49 Uhr  Profil anzeigen
hallo safina

ich persönlich bin auch überhaupt nicht für homeschooling... vielleicht liegts daran dass ich selber primarlehrerin bin . für mich käme es jedenfalls nicht in frage, meine kinder mal selber zu unterrichten, obwohl ich das ja theoretisch machen könnte. ich glaube wie inyuk, dass die kinder in der schule sooo vieles lernen, das sie bei der mutter nicht lernen können. inyuk hat eigentlich schon das wichtigste aufgezählt. ich finde es enorm wichtig, dass kinder mit anderen kindern zusammen sind und eine gewisse sozialkompetenz aufbauen.
ich denke du kannst deinem sohnemann nebst der schule genügend aufmerksamkeit schenken, so dass trotzdem eine super familienqualität entsteht und ihr einen tollen familienzusammenhalt habt.
dass du deinen kleinen mal selber entscheiden lassen willst, finde ich sehr gut. dass du dir darüber frühzeitig gedanken machst natürlich auch...
ich merke, dass du für deinen sohn nur das beste vom besten möchtest. das ist schön... aber eine frage: zweifelst du daran, dass die heutigen primarschulen das beste nicht mehr bieten können, oder was veranlasst dich grundsätzlich, deinen sohn selber unterrichten zu wollen? nur neugierig

auf jeden fall alles gute!
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Safina

Schweiz
128 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  17:50:02 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:
Original erstellt von: schoggibanaane
ich merke, dass du für deinen sohn nur das beste vom besten möchtest. das ist schön... aber eine frage: zweifelst du daran, dass die heutigen primarschulen das beste nicht mehr bieten können, oder was veranlasst dich grundsätzlich, deinen sohn selber unterrichten zu wollen? nur neugierig


Gute Frage

Nun,ich sehe es einfach sehr kritisch,in welche Richtung sich die Schulen heute entwicklen.Ich denke,dass die Kinder zuviel Zeit in der Schule vergeuden um zuviel unötigen Stoff zu lernen,den sie im Leben nicht brauchen werden.
Wenn man dann die ganze Zeit noch mitrechnet wo sie nur rumsitzen weil der Lehrer ausländischen Schülern den Stoff erklären müssen den sie aus sprachlichen Gründen nicht verstehen,dann ergibt sich da eine Anzahl vergeudetet Stunden vor der es mir einfach graut!!!

Ich möchte allerdings betonen,dass ich politisch gesehen doch eher sehr links gelagert bin.Trotzdem möchte ich,dass mein Sohn nicht auf Kosten anderer Schüler Bildung einbüssen muss die er viel leichter und effizienter erlenen könnte und nebenbei noch soviel Zeoit für Andere Dinge hätte.
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schoggibanaane

Schweiz
42 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  18:09:25 Uhr  Profil anzeigen
@ safina: deine argumente sind nicht schlecht . es ist war, dass nicht alles nötig ist was man in der schule lernt. vorallem ist nicht für jedes kind alles gleich nötig.
ich kann dank einer kleinen klasse recht gut individualisieren und mit 100% schweizer kindern habe ich gottseidank keine sprachprobleme. nicht falsch verstehen, hätte überhaupt nichts gegen ausländerkinder in der klasse. ausländische kinder in der klasse haben auch vorteile, was verschiedene kulturen anbelangt. aber das ist dann wieder ein anderes thema...
eventuell hast du die möglichkeit, mit einem wohnortswechsel auch die schule ein bisschen auszusuchen. weiss ja nicht wo du wohnst... unsere könnte ich dir empfehlen .
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Meeris

Schweiz
384 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  18:27:06 Uhr  Profil anzeigen
Hallo zusammen, nun nimmt es mich wirklich Wunder.....Weiss Jemand wo ich mich über das Schweizer Homeschooling Imformationen kann.
Ich weiss wenn man eine Pädagogische Ausbildung hat darf man das eigene Kind unterrichten, aber einfach so, ist das wirklich so..(staun)
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Rapunzel

Schweiz
266 Beiträge

Erstellt  am: 22.08.2008 :  21:23:24 Uhr  Profil anzeigen
Habe mir ehrlich gesagt, bis jetzt noch nie Gedanken über Homeschooling gemacht. Wie ihr das so schildert, hätte es sicherlich Vorteile, was die individuelle schulische Förderung eines Kindes anbelangt.
Als Nachteil betrachte ich auch, dass das Kind irgendwie doch "isoliert" ist oder nur durch Eltern "arrangierte" Kontakte pflegen kann.
Mich dünkt aber, dass die Kinder dann im Kindergarten oder in der Schule ihre "eigenen" Freunde finden und ihre eigenen Erfahrungen ausserhalb der Familie machen können, unbeeinflusst von den Müttern.
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Chuengeli


4 Beiträge

Erstellt  am: 23.08.2008 :  08:21:09 Uhr  Profil anzeigen
Das Reglement für den Kanton Zürich findet man auf der Homepage der Bildungsdirektion:

www.vsa.zh.ch/file_uploads/bibliothek/privatunterricht.pdf
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Safina

Schweiz
128 Beiträge

Erstellt  am: 23.08.2008 :  08:52:04 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:
Original erstellt von: schoggibanaane
eventuell hast du die möglichkeit, mit einem wohnortswechsel auch die schule ein bisschen auszusuchen.


Nein,ich kann zum Glück sagen,dass es in unserem Dorf auch kein Problem sein wird.Ich meinte es einfach als grundsätzliches Beispiel.Ich weiss aber auch nicht wie es aussieht bis Neville eingeschult wird,denn das sind ja eben noch ein paar Jahre hin.
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Babysitterin_ZH

Schweiz
85 Beiträge

Erstellt  am: 23.08.2008 :  09:11:56 Uhr  Profil anzeigen
Also ich selber wäre froh gewesen, und wäre es immer noch, wenn ich die möglichkeit von "Homeschooling" gehabt hätte. Ich habe nach 5 Jahren in die Privatschule gewechselt, weil ich finde, dass das öffentliche Schulsystem oft sehr unflexibel ist. Ich habe nun schlussendlich 2 Mal übersprungen (ein Mal in der öffentlichen, 1 Mal in der privaten Schule) und bin jetzt in meinem letzten Jahr. Ich denke ein grosser Vorteil von Homeschooling ist sicherlich, dass du individuell auf dein Kind eingehen kannst und dich nach seinem Tempo richten kannst, dies fehlte mir oft in der Schule. Ich denke es ist kein Problem um "Gspändli" zu finden, auch wenn man nicht in der Schule ist z.B. in der Nachbarschaft, beim Sport, etc. Also ich z.B. habe all meine Freunde nicht über die Schule kennen gelernt.
Ich hoffe du wirst die richtige Entscheidung für dich und deinen Sohn machen, aber da hast du ja noch Zeit.

Dazu möchte ich noch von einer Familie berichten, welche auch Homeschooling gemacht hat, mit 3 Kindern. Die Mutter hat die Kinder 6 Jahre lang (Primarschule) Zuhause unterrichtet und die Kinder sind nun alle auf sehr guter Laufbahn: 1 am Studieren, 1 in der Lehre mit Matur, 1 am Arbeiten.
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Safina

Schweiz
128 Beiträge

Erstellt  am: 23.08.2008 :  09:21:20 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:
Original erstellt von: Babysitterin_ZH
Dazu möchte ich noch von einer Familie berichten, welche auch Homeschooling gemacht hat, mit 3 Kindern. Die Mutter hat die Kinder 6 Jahre lang (Primarschule) Zuhause unterrichtet und die Kinder sind nun alle auf sehr guter Laufbahn: 1 am Studieren, 1 in der Lehre mit Matur, 1 am Arbeiten.


Vielen Dank für Deinen tollen Beitrag; das war sehr intressant zu lesen für mich. Denn ich habe mir auch überlegt, dass ich mein Kind, wenn es für mich in Frage kommen würde auch einfach in der Primar-Stufe selber unterrichten würde.

Mit den Gspändli sehe ich es eben schon auch so, dass ich wenigstens ein wenig "selektieren" möchte mit welchen Kindern er in so jungen Jahren in Kontakt kommt. Ich selber habe viele Jahre meiner Jugend in der Drogenszene verkehrt und hatte auschliesslich solche Freunde die mein Leben geprägt haben. Von daher war mein Weg oft sehr schwer, bis ich "zu mir" gefunden habe. Ich möchte das für mein Kind einfach nicht so haben. Ich möchte, dass er ein Umfeld hat, dass ihn positiv prägt und Kinder die von Eltern grossgezogen werden die eben ähndliche Vorstellungen haben. Wenn ich zum Teil sehe was andere Eltern ihren Kinder vorleben, dann graut es mir davor mein Kind in ihr Zuhause zum Spielen zu lassen.
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Meeris

Schweiz
384 Beiträge

Erstellt  am: 23.08.2008 :  19:33:55 Uhr  Profil anzeigen
Chuengeli dankä.
Ich habe gerade,(als ich mich informierte)gesehen, das das nur ein Jahrlang erlaubt ist. Und in der Zeit darf man in der Musikschule und im Turnstunde mittmachen. So hätte man noch kontakt zu anderen Kinder
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