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lisisato4

Schweiz
6 Beiträge

Erstellt am: 07.09.2008 :  21:09:48 Uhr  Profil anzeigen
meine tochter wird im oktober 5 jahre sie geht in den kindergarten.
letzte woche hatte ich ein gespräch mit der kigalehrerin, und sie meinte das ich die kleine abklären soll wegen hochbegabung.
ich bin nicht der meinung das sie hochbegabt ist, sie schaut halt der älteren schwester ab und lernt mit ihr, sie liest schreibt und rechnet im 20 raum.

Frosch

Schweiz
2046 Beiträge

Erstellt  am: 07.09.2008 :  21:18:08 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Lisisato, ist doch prima wenn deine Tochter so eifrig ist.
Was verlierst du wenn du der eventuellen Hochbegabung nachgehst? Ist sie´s nicht, wirst du in deiner Meinung bestätigt und kannst stolz darauf sein das du deine Tochter so gut kennst und einschätzen kannst.
Ist sie´s doch kann sie individuell und professionell gefördert werden.
Unterforderung ist für Kinder - gerade wenn sie dann in die Schule kommen - schlimm.
Lass es doch einfach drauf ankommen.
Alles Gute!
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leni70

Schweiz
2517 Beiträge

Erstellt  am: 07.09.2008 :  22:09:30 Uhr  Profil anzeigen
Lisisato

Es kann durchaus sein, dass sie nur abschreibt aber wenn sie jetzt im kleinen Kiga ist und schon im Zahlenraum bis 20 rechnen kann, liest und bereits schreibt, dann ist das schon aussergewöhnlich. Es kostet dich nichts, zum Schulpsychologischen Dienst zu gehen und abzuklären, wie weit ihr Stand wirklich ist. Das Problem ist, dass Hochbegabte durchaus zu Schulversagern werden können, weil sie konstant unterfordert sind. Vielleicht ist eine frühzeitig Einschulung eine Möglichkeit.

Gib ihr doch einfach die Chance zu zeigen was in ihr steckt, es kostet wirklich nichts, vielleicht ist da was, vielleicht ja auch nicht.
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siby


3025 Beiträge

Erstellt  am: 07.09.2008 :  22:14:02 Uhr  Profil anzeigen
Hi Lisiato

ich würd sie auch abklären lassen. vielleicht ist sie ja wirklich hochbegabt und kann früher in die schule. das wär doch nicht schlimm. wie leni schon schrieb, auch durch unterforderung kann man zum schulversager werden. weils einem dann langweilig ist und man dann vielleicht anfängt den unterricht zu stören.

alles gute

siby
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welsch

Schweiz
91 Beiträge

Erstellt  am: 07.09.2008 :  22:19:09 Uhr  Profil anzeigen
mein junge hat auch mit 4 jahren lesen und rechnungen auf einem 2.klässler niveau lösen können. und das alles, weil er mit seiner älteren schwester hausaufgaben machte und diese mit ihm "schüelerlis spielte". nach einem jahr klein-kindergarten hat man mich darauf hingewiesen, dass eine frühere einschulung eine vatiante wär. ich lehnte das jedoch ab, da mein junge rein vom verhalten sich ganz seinem alter entsprechend benahm. in einer ersten klasse wàre er mit kinder zusammengetroffen, die 2 jahre älter gewesen wären. vor diesem alters- und verhaltensunterschied in diesem alter habe ich viel den grösseren respekt! stattdessen habe ich ihn mit "themen beschäftigt", die nicht zum schulstoff gehören: muesumsbesuche, kochen, selber einkaufen, tiere, technik, etc.
heute wohn ich in der romandie, meine kinder haben alles auf französisch umlernen müssen, da bin ich froh, dass sie dieses "polster" an wissen schon haben, und sich auf die französische sprache konzentrieren können! und wenn die aufgaben jeweils blitzschnell erledigt sind, gibts denn da immernoch das vokabeln-buch ;)....
ich wünsch dir, dass du eine zufriedene lösung findest, vorallem für dein kleines mädchen!
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Velofahrer


311 Beiträge

Erstellt  am: 08.09.2008 :  01:01:06 Uhr  Profil anzeigen
Lasst die Kinder doch auch noch Kinder sein! Oder ist dies gar nicht mehr möglich heutzutage?
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tonttu


41 Beiträge

Erstellt  am: 08.09.2008 :  07:56:58 Uhr  Profil anzeigen
Mein ältester Sohn ist hochbegabt. Er wurde aber erst in der dritten Klasse getestet, weil anscheinend früher macht es wirklich Sinn. Es gibt ja viele Kinder, die von den älteren Geschwister das Lesen und das Rechnen lernen, sie müssen aber nicht zwingend hochbegabt sein. Bei meinem Sohn war er so, dass 1. und 2. Klasse waren einfach für ihn. In der 3. Klasse wurde er dann etwas auffällig, weil er nicht genug gefordert wurde. Jetzt weiss man es und er bekommt einfach immer mehr und schwierigere Aufgaben von der Lehrerin als die anderen Kinder. Dazu gibt es ja Sonderprogram für hochbegabte Kinder.
Ich persönlich würde warten mit der Abklärung, falls deine Tochter trotz allem in Kiga sich wohl (und nicht unterfordert) fühlt.

Gruss
tonttu
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boys-mum

Schweiz
237 Beiträge

Erstellt  am: 08.09.2008 :  13:33:46 Uhr  Profil anzeigen
Ich würde auch Abklärungen machen. Nicht erkannte Hochbegabung führt sonst zu auffälligem Verhalten weil die Kinder unterfordert sind.
Ich will dir aber jetzt nicht angst machen. Vielleicht ist deine Tochter einfach besonders vif und interessiert und lernt viel von ihrer Schwester.
Bei meinem jüngeren Sohn wars auch ähnlich. Er hat schon im Kiga einfache Bücher gelesen und in der 1.Klasse konnte er auch überdurchschnittlich rechnen. Dann fings aber an mit der Störerei und die Lehrerinnen kommen gleich mit"Sie sollten ihn abklären lassen wegen ADS (immer gleich der ADS-Stempel. Ich ging auch längere Zeit mit ihm in die Erziehungsberatung, er wurde abgeklärt wegen ADS und Hochbegabung, beides nichts und leider bin ich immer noch nicht schlauer
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Juli

Schweiz
3 Beiträge

Erstellt  am: 08.09.2008 :  13:53:57 Uhr  Profil anzeigen
Hi lisisato
In meinem Umfeld gibt es mehrere hochbegabte Menschen, Kinder wie auch Erwachsene. Fast jeder Erwachsene ist froh davon zu wissen, weil er endlich ausdrücken kann warum er anders ist als andere. Einige haben teils Klassen oder Kiga übersprungen und waren zwar schulisch immer voll mit dabei aber oft von der körperlichen Entwicklung her massiv im Hintertreffen. Viele Hochbegabte sind lange Zeit oder teils auch ihr Leben lang zwar schulisch sehr begabt (manchmal auch nur ein Fach) aber auf der sozialen Ebene schwach bis sehr schwach. Eine gute Kollegin von mir sagt immer: "Empathie ist mir einfach nicht gegeben!" Sie ist blitzgescheit, IQ von 142, aber das nützt alles nichts, damit lässt sich das Soziale auch nicht immer wett machen.
Ich hab selber vier Kinder, eines ist in Richtung Musik sehr begabt. Ich glaube jedoch nicht das sie hochbegabt ist. Trotzdem würde ich ein hochbegabtes Kind erst dann abklären wenns zum Thema fürs Kind wird. Ein hochbegabtes Kind merkt das es anders ist auch wenn es das vielleicht nicht in Worte fassen kann. Der sogenannte Satz: Du bist doch hochbegabt du musst das doch wissen! habe ich schon oft von Hochbegabten gehört. Es kann auch ein Fluch sein diesen Stempel zu früh aufgedrückt zu bekommen. Einmal hochbegabt immer hochbegabt, und zwar überall auch wenn man nur ein Genie in Mathe ist.
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Kathi1970


194 Beiträge

Erstellt  am: 08.09.2008 :  15:13:33 Uhr  Profil anzeigen
Juli, das stimmt einfach nicht! Man weiss sehr wohl heute, dass gerade hochbegabte Kinder oft - aber nicht immer, sie sind eben auch ncoh völlig individuell - ein besonderes Interesse z.B. an Fragen wie Gerechtigkeit, Sozialverhaltene tc. haben und auch besonders sensibel reagieren, ihr Umfeld sehr viel aufmerksamer wahrnehmen. Tatsache ist, dass sie es oft schwer haben, sich in Gruppen zu integrieren wie ein Klassenverband, in dem ihre Anders-Sein besonders auffällig und oft nicht geschätzt wird. Dagegen knüpfen sie häufig besonders enge Bezieheungen zu einzelnen Freunden/Bezugspersonen.

Abgesehen davon sind diese Kinder eben einfach auch Individualitäten, wie alle anderen auch. Was ein hochbegabtes Kind erlebt, muss das andere noch längst nicht betreffen.

Eine frühe Abklärung ist möglich aber sehr viel unzuverlässiger als eine etwas spätere. Und je kleiner die Kinder sind, desto wichtiger kann es auch sein, sie in ihrem Altersverband zu belassen. Klassen überspringen kann man später immer noch.
Solange ein Kind glücklich ist, würde ich keine Tests machen, aber es aufmerksam beobachten. Deuten sich Probleme an, kann man dann sofort reagieren. Ein zu frühes und zu intensives, spezielles Fördern kann auch viel zerstören und das Kind erst recht in die Sonderrolle drängen, die es sehr wahrscheinlich sowieso mal haben wird.

Es stimmt, dass Unterforderung tief unglücklich machen kann, WENN Du also etwas bemerkst, würde ich dann nicht mehr zögern.

Übrigens: ich habe auch einen hocbegabten Sohn, jetzt 8jährig. Im Kindergarten galt er als intellektuell schwach und Sensibelchen. Alle haben sich Sorgen gemacht, wie er sich wohl in einer Schulklasse durchsetzen kann. Ich hatte zwar nicht den Eindruck, dass er dumm ist, aber besonders begabt?? Nee, wirklich nicht....
In der 1. Klasse blühte er auf, war ein super Schüler, gut integriert, rundum glücklich. Nach einem Schulwechsel (Umzug) ging das Unglück im 2. Schuljahr los, totale Unterforderung, eine Lehrerin, die mit ihm nichts anfangen konnte etc. Wir haben da sicher zu lange gewartet, bevor wir etwas unternommen haben, dachten, er braucht Zeit nach dem Umzug etc. Zur Mitte des Schuljahres wurde er dann getestet und kam zum neuen Schuljahr in ein neues Schulhaus in eine Kombiklasse, mit dem Ziel zu schauen, wo er sich integriert und ob er springen kann (leistungsmässig könnte er, aber er ist sowieso schon der Jüngste in seiner Klasse....). Ausserdem macht er in einem speziellen Begabtenprogramm mit, das von der Stadt angeboten wird.

Fördern? Ja, sciher. Aber ich merke ihm jetzt noch an: je normaler sein Leben abläuft, je weniger er eine Sonderrolle hat, desto besser für ihn. Langeweile in der Schule ist Gift, aber ein guter Lehrer findet dafür eine Lösung. Ansonsten tut es ihm gut, sich mit Gleichaltrigen zu integrieren und viel zu spielen!
Hochbegabte können sich nämlich oft selber sehr gut beschäftigen, Langeweile in der Freizeit ist für meinen Sohn fremd. Auch ohne tausend weitere Hobbies, damit er auch ja ausgelastet ist! Und das Schulproblem...naja, mindestens sind wir auf einem guten Weg, der Rest wird sich zeigen...
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Anina

Schweiz
1 Beitrag

Erstellt  am: 08.09.2008 :  15:43:06 Uhr  Profil anzeigen
Ich würde es auch abklären lassen...
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Schneeflocke

Schweiz
137 Beiträge

Erstellt  am: 08.09.2008 :  16:12:19 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Lisisato4

Also ich würde es auch abkären lassen.
Dann weisst du Bescheid, was du damit machst ist
ja wieder etwas anderes. Schliesslich ist es die Empfehlung
der Kindergärtnerin. Sie hat da jeden Tag soviele Vergleiche
und wird das schon richtig einschätzen können.

Grüsse
Schneeflocke
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Räubertochter

Schweiz
1834 Beiträge

Erstellt  am: 08.09.2008 :  19:33:42 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Lisisato4,
Ich war als Kind in der Schule auch sehr unterfordert.......
Es war sehr mühsam sich Dinge anzuhören die sowas von klar sind. Schlussendlich bin ich dauernd eingeschlafen, und hab dann vom Herr Lehrer ein Grosses Papier bekommen, damit ich nicht die ganze Zeit den Tisch anmale!
Die Noten waren gut, doch ich hatte überhaupt keinen Elan mir in der Schule Mühe zu geben, denn es war einfach nicht motivierend sowas uninterresantes zu lernen....

Schlussendlich war ich die erste Schweizerin die sich nach 8 Schuljahren freischrieben liess.
Nicht wirklich toll!

Also ich würde es wirklich abklären lassen! Es ist wirklich nichts schöhnes oder spannendes wenn man dauernd unterfordert ist. Gieb deinem Kind mehr wenn es mehr braucht! Es kann so oder so Kind sein, aber jedes Kind ist anders!!! Und darauf darf man mit ruhigem gewissen eingehen!

Übrigens kommt es laut Kinderärtzten immer wie mehr Kinder die einfach so plötzlich lesen können.... Auch solche die gerade mal 2,5 Jahre alt sind!

Alles gute!!!
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lisisato4

Schweiz
6 Beiträge

Erstellt  am: 09.09.2008 :  20:38:12 Uhr  Profil anzeigen
vielen dank für eure beiträge, ich werde sie abklären und dan schau ich weiter
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Radiisli88

Schweiz
976 Beiträge

Erstellt  am: 10.09.2008 :  22:07:14 Uhr  Profil anzeigen
Hallo zusammen!

Ich war auch angeblich ein hochbegabtes Kind, dass hatte mein Vater behauptet worauf einen Test mit mir durchgeführt wurde.

Laut diesem Test war ich hochbegabt: ich konnte mit 4 Jahren lesen, schreiben, rechnen und relativ gut Klavier spielen.

Wegen dessen wurde ich mit 4 Jahren in die 1. Klasse geschickt-gegen den Willen meiner Mutter.

Da fingen auch die Probleme an: Ich war immer die jüngste Schülerin,
nach 9 Schuljahren, also in der 3. Bezirksschule, als alle anderen Schüler eine Lehre beginnen konnten, war ich gradmal 13 Jahre alt.
Mit 13 ist es untersagt, zu arbeiten. Dann machte ich halt ein 10. Schuljahr und war dann 14. Ich wollte Pflegefachfrau werden, dazu ist ein Mindestalter von 18 bedingung. Dann fing ich halt ein Fernstudium an, dass ich nach 2 Jahren abbrach, weil es einfach nicht mein Ding war. Dann war ich 16 und hatte keine Lust mehr, eine Ausildung zu machen, weil meine Schulkollegen alle schon aus der Ausbildung waren.
Dann begann meine 3 jährige Trotzphase, wo ich gar nichts machte und alles verweigerte. Dann mit 19 wurde mir bewusst, dass es so nicht weitergehen kann, also fing ich eine Lehre an, als Behindertenbetreuerin. Ich bin jetzt 20, im 2. Lehrjahr und werde die Ausb. auch beenden.

All das, was meine Mutter befürchtet hat, ist eingetreten. Leider hat man damals nicht auf meine Mutter gehört, die es als einzige gut mit mir meinte.

Lasst euch nicht beirren von irgendwelchen Normen: Die Entwicklungspsychologie gibt zwar gewisse Anhaltspunkte, was Kinder wann können sollten, dies dient aber eher dazu, Entwicklungsdefizite zu erkennen.
Zudem beruht das miste auf Studien und mein Motto: Traue keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast

Erspart euren Kindern solche Prozeturen, gönnt ihnen die Kindheit und reagiert erst dann, wenn sie selbst entscheiden können, ob sie in eine Hochbegabtenschule möchten, oder nicht.

Alles Gute
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Räubertochter

Schweiz
1834 Beiträge

Erstellt  am: 12.09.2008 :  20:31:20 Uhr  Profil anzeigen
Also pupsmus, bei uns kommen sie in einen speziellen Kindergarten und nicht einfach früher in die schule!

Relativ komisch ein vierjähriges Kind zu einer Klasse voller 7 Jähriger zu steken. Hmmmm...
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leni70

Schweiz
2517 Beiträge

Erstellt  am: 12.09.2008 :  20:37:47 Uhr  Profil anzeigen
Pupsmups

Wo wohnst du? Bei uns geht ein 4-jähriges Kind noch nicht mal in den kleinen Kindergarten, und ganz sicher würde es nicht eingeschult, allein schon wegen des Altersunterschiedes. Ich war der Meinung, dass die meisten Gemeinden vor mehr als 10 Jahren extrem restritiv mit vorzeitigen Einschulungen umgingen.

Warum waren deine Kolleginnen alle mit 16 bereits nicht mehr in der Ausbildung, wenn ich mich recht erinnere, bin ich mit 16 in die Lehre gekommen, gut 15 1/2 um korrekt zu sein und mit 18 1/2 kam ich dann aus der Lehre.

Aber das sind ja alles eigentlich nur Spitzfindigkeiten, aber wundersam finde ich es dennoch...
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Radiisli88

Schweiz
976 Beiträge

Erstellt  am: 14.09.2008 :  00:19:15 Uhr  Profil anzeigen
Hallo, sorry für die späte Antwort.

Ich wohnte bis zur knapp 2. Klasse in Südfrankreich.
Und ich war NOCH 4 bei der Einschulung.
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Radiisli88

Schweiz
976 Beiträge

Erstellt  am: 14.09.2008 :  00:25:16 Uhr  Profil anzeigen
@ Leni70

Meine Schulkolleginnen waren 3 Jahre älter als ich.
Das heisst, als ich 16 war und keine Lust auf Ausbildung hatte, waren meine Kollegen 19 und fertig mit ihrer Ausbildung.

In Frankreich wird man normalerweise mit 6 Jahren eingeschult.
Mit 4 geht man in den Kindergarten, der dauert 2 Jahre, dann kommt Schule. So war es auf jeden Fall vor 16 Jahren.

Ach ja, und sogenannte Einführungsklasse oder wie das heisst, gab es anscheinden nicht. Wir waren damals zu zweit, die noch 4 Jahre alt waren.
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fabian

Schweiz
560 Beiträge

Erstellt  am: 14.09.2008 :  15:43:30 Uhr  Profil anzeigen
@ Leni, bei uns im Kanton St. Gallen ist der Stichtag für den kleinen Kindergarten das vierte Altersjahr. Also wer am 31.07. vier Jahre alt ist, MUSS Mitte August in den kleinen Kindergarten, ob es den Eltern passt oder nicht. Der Kindergarten ist bei uns nun obligatorisch, wenn die Eltern das Gefühl haben, ihr Kind ist noch zu jung, muss das Kind trotzdem hin. Das weitere würde dann beobachtet werden. Mein verpasst diesen Stichtag nächstes Jahr um wenige Tage, worüber ich sehr froh bin.

In welchem Alter gehen bei Euch die Kinder in den kleinen Kindergarten?
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leni70

Schweiz
2517 Beiträge

Erstellt  am: 16.09.2008 :  14:26:37 Uhr  Profil anzeigen
Fabian

Bei uns ist der Stichtag der 30.4. wer bis dahin 4 ist, also im nächsten laufen Schuljahr bis zum 30.4. fünf wird, geht in den Kindergarten. Bei uns ist er aber nicht obligatorisch, zumindest der kleine Kindergarten nicht. Beim Grossen bin ich mir nicht mehr sicher, dachte aber auch er wäre freiwillig. Ich kenne aber niemanden in unserer Gemeinde, der sein Kind nicht mindestens in den grossen Kindergarten schickt.
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Sirius


61 Beiträge

Erstellt  am: 16.09.2008 :  15:23:41 Uhr  Profil anzeigen
Hallo!
Der grosse Kindergarten ist seit dem letzten Jahr - soviel ich weiss - überall obligatorisch (wer fünf wird, muss im folgenden August in den Kiga - d.h. Juli-Kinder gehen mit 5 Jahren im August in den Kiga, Augustkinder sind dann schon 6 Jahre alt). Vorher war er der Kiga noch nicht obligatorisch, aber kaum jemand schickte sein Kind nicht in den Kiga.
Der Kleine ist vielerorts noch freiwillig, da er in einigen Gemeinden erst eingeführt wurde oder noch gar nicht existiert. Aber ich denke, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis er auch obligatorisch wird (in Gemeinden, die schon länger den 2-Jahres-Kindergarten eingeführt haben, ist er oft bereits obligatorisch). Es ist für die Behörden schlicht einfacher planbar, wenn sie wissen, dass alle gemeldeten Kinder in den Kiga kommen. Somit ist es gut möglich, dass bald alle vierjährigen Juli-Kinder im August in den kleinen Kiga müssen.

Für einige ein Segen, für andere ein Fluch. Jedenfalls ist es sehr schwierig, sich durchzusetzen, wenn man dann sein Kind noch zuhause behalten will...
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funi


163 Beiträge

Erstellt  am: 16.09.2008 :  17:42:18 Uhr  Profil anzeigen
@velofahrer

ich finde genau das auch. lasst die kinder doch noch kinder sein, sie sind dann noch ein leben lang am arbeiten oder in der schule. lasst sie spielen, und das kind sein geniessen. kanns nicht verstehen.
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Helmi47

Schweiz
3074 Beiträge

Erstellt  am: 16.09.2008 :  17:47:22 Uhr  Profil anzeigen
In Zürich ist der Stichtag im Moment noch der 30.4., er wird aber sukzessive auf den 31.7. verschoben. Vorzeitiger Eintritt ist bereits jetzt möglich. Kiga ist für alle Kinder obligatorisch, man kann aber ein begründetes Gesuch machen, wenn dies für ein Kind noch zu früh ist. Da sowieso über 90 % aller Kinder schon bisher den Kiga besuchten, dient dieses Obligatorium eigentlich dazu, die Chancengleichheit der Kinder zu fördern.
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Bluemli

Schweiz
93 Beiträge

Erstellt  am: 17.09.2008 :  21:52:32 Uhr  Profil anzeigen
@Helmi

wird das ab nächstes Jahr sein mit dem Stichtag?
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leni70

Schweiz
2517 Beiträge

Erstellt  am: 18.09.2008 :  07:01:45 Uhr  Profil anzeigen
Ich glaube in unserer Gemeinde gehen die meisten Kinder bereits in den kleinen Kindergarten auch wenn er freiwillig ist. Und dabei sagen die meisten Eltern mit denen man über den bevorstehenden Eintritt spricht, dass es wirklich Zeit wird, dass das Kind in den Kiga gehen kann (nicht muss... kann). Ich denke vielen Eltern geht es so, dass man so ca. ein halbes Jahr vor dem Kiga Eintritt merkt, dass das Kind mit dem zu Hause sein einfach unterfordert ist. Und dabei geht es nicht darum, dass die überforderten Mütter ihre Kinder loswerden möchten, sondern dass die Kinder tagtäglich fragen, wenn sie endlich hin können! Und dann mit viel Freude gehen!

Ja klar kann man jetzt sagen, dass wir damals zum Teil gar keinen Kindergarten hatten (wir schon) und auch gross geworden sind, aber damals ist nicht Heute. Die Gesellschaft hat sich verändert und so verändern sich auch die Kinder. Es geht bei der Frage um die Einschulung sei es nun in den Kindergarten oder auch in die Schule doch nicht darum, ob man ein Kind noch Kind sein lässt. Wenn man einem Schulkind genügend freie Zeit lässt, die es als Kind einfach für sich nutzen kann, dann kann ein Schulkind noch Kind sein. Schlimmer finde ich es, wenn jede freie Minute mit irgendwelchen Freizeitangeboten vollgestopft ist, dort bin ich der Meinung, dass man dem Kind das einfach nur Kind Sein nimmt.
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