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Seite: von 2

Jo.Elle

Schweiz
224 Beiträge

Erstellt am: 22.09.2008 :  12:21:02 Uhr  Profil anzeigen
Bin nur ich so ignorant?

Mit meiner fünfjährigen Tochter verbrachte ich ein verlängertes Wochenende an dem Ort wo ich aufwuchs. Obwohl ich keine Familie mehr dort habe, ist es doch wie ein Nachhausekommen, denn wir werden von den ehemaligen Nachbarn, die noch immer ihren Bauernhof dort betreiben, jedesmal herzlich aufgenommen.

An diesem Wochenende half ich dabei, die Zwetschgen, die gerade reif waren abzulesen, genoss die Ruhe und die schöne Aussicht die man von dort hat. Meine Tochter durfte auf dem Traktor mitfahren und auch die sonstigen Arbeiten, die auf einem Bauernhof so anfallen, verfolgte sie mit grossem Interesse.
Am Nachmittag erfuhren wir, dass ein Kalb geboren worden war, welches sich noch mit der Mutter auf der Weide befand. Dieses galt es, samt Mutter in den Stall zu holen. Ob wir mitkommen wollen, fragte der Bauer, mit dem zusammen ich aufgewachsen war. Natürlich wollten wir. Ein kleines Kälbchen, neues Leben! Und das aus nächster Nähe.
So was sieht man schliesslich nicht alle Tage!
Was dann geschah allerdings auch nicht. Aufgeregt fuhren wir mit auf die Weide. Meine Tochter hatte noch nie ein neugeborenes Kälbchen gesehen und freute sich ganz besonders. Und da war es dann. Ein wunderschönes, hellbraunes Kälbchen, noch keine Stunde alt. Der Lärm des Traktors machte ihm Angst und es versuchte aufzustehen und bei seiner Mutter Schutz zu suchen. Auch sie machte der Traktor nervös. Sie versuchte ihm aus dem Weg zu gehen, doch dazu musste sie von ihrem Jungen weg. Muhend kam sie wieder zurück, wollte ihr Junges dazu aufmuntern mit ihr zu kommen, doch das konnte bei aller Mühe noch nicht selber aufstehen.
Ich versuchte Conny, so hiess die Kuh, zu beruhigen, sprach leise auf sie ein und sagte ihr, dass alles gut sei. Wir wollten ihr bloss helfen das Kalb in den Stall zu bekommen, dann könne sie wieder bei ihm sein. Sie begriff nicht, warum wir ihr Junges wegholen wollten und das verstand ich gut. Eigentlich wusste ich selber nicht warum wir das taten.
Der Bauer lud das Kalb auf den Anhänger und los ging es. Das Ziel war es, Conny dazu zu bringen, mit uns zu kommen. Das war anscheinend nicht immer einfach, da Kühe die Angewohnheit haben, an den Platz zurück zu kehren, wo sie ihr Junges geboren haben um es dort zu suchen, da sie manchmal nicht verstehen, dass es in dem Anhänger des Traktors ist. Conny aber verstand das sehr wohl und trabte eilig hinter uns her. Sie wurde immer nervöser und war sichtlich verzweifelt. Es erstaunte mich, dass sie uns nicht angriff.
Immer schneller versuchte sie zu gehen, hielt sich so nahe wie möglich am Traktor. So nah, dass wir sie mit einem Stock wegscheuchen mussten, weil wir ihr sonst über die Füsse gefahren wären. Dann wechselte sie die Seite und konnte so ihr Junges sehen, dass hilflos und verängstigt bei uns im Anhänger lag. Sie streckte den Kopf herein und gab muhende Laute von sich, wohl um das Kleine zu beruhigen.
Conny tat mir so leid und ich hätte viel darum gegeben ihr begreiflich zu machen, dass wir ihr nichts taten, ihr nur helfen wollten. Ich redete weiter auf sie ein, versuchte sie, so gut es ging, zu beruhigen. Gleich würden wir im Stall sein. Gleich würde sie wieder bei ihrem Jungen sein können. Die Fahrt dauerte keine fünf Minuten, doch mir kam sie viel länger vor und Conny wohl wie eine Ewigkeit.
Endlich hatten wir es geschafft. Da war der Stall. Conny hatte ihre Sache gut gemacht. Sie war mit uns gekommen. Im Geiste sah ich schon, wie die beiden wieder glücklich vereint waren und das Kleine an dem prallen Euter der Mutter saugte. Was für ein Wunder war doch so eine Geburt!
Doch dann kam der Schock. Der Bauer stieg vom Traktor, führte Conny in ein Gehege und machte sich daran das Gatter zu schliessen. Das Kalb war noch immer im Anhänger. Ich dachte er wolle es vielleicht zuerst waschen, da es etwas schmutzig war. In seiner Angst und bei dem Versuch vor dem Traktor weg zu laufen, war es in einen Kuhfladen gefallen. Sie bekommt es doch wieder?, rief ich zur Sicherheit. Nein, sagte der Bauer, leider nicht.
Ich dachte er wolle mich auf den Arm nehmen, mache Witze. Ne, oder?, fragte ich ungläubig. Doch, sagte er, sie ist keine Mutterkuh. Ich stand da, verwirrt zuerst, dann fassungslos und versuchte die Tränen zurück zu halten, die ich aufsteigen fühlte. Meine Kehle war wie zugeschnürt. Keine Mutterkuh? Sie hatte doch soeben ein Junges geboren! Was zum Teufel sagte er da?
Ich erfuhr, dass Conny eine Milchkuh war, die jedes Jahr, ihr ganzes Leben lang, ein Junges gebären muss, dass man ihr dann wegnimmt, damit wir ihre Milch haben können.
Nun konnte ich meine Tränen nicht mehr zurück halten. Das Kleine schrie nach der Mutter, Conny muhte nach ihm. Und ich stand da und konnte nichts tun. Rein gar nichts. Und was das schlimmste an der ganzen Sache war, war dass ich all die Jahre in denen ich Milch getrunken hatte, nichts von diesem Schmerz, diesem Kummer der Mutterkühe die keine sind, gewusst habe. Ich bin auf dem Land aufgewachsen, habe ihren Kälber als Kind selber die Flasche gegeben und nicht einen einzigen Gedanken daran verschwendet, warum sie wohl nicht selber bei ihrer Mutter trinken.
Ich Idiot habe wirklich gedacht, Kühe seien dazu gemacht Milch zu geben. Ich wusste nicht, dass sie ganz wie bei uns, diese Milch nur dann produzieren, wenn sie ein Baby haben, dass sie ernähren müssen. Ich wusste es einfach nicht. Ich fragte den Bauer wie er das tun könne, die Jungen den Müttern einfach wegnehmen. Er sagte, er fände es auch nicht gut, selber trinke er auch keine Milch, aber das sei halt so. Die Leute wollten eben ihre Milchprodukte.

Habt ihr es gewusst? Wusstet ihr, dass man hunderttausenden von Kühen wie Conny ihre Babys wegnimmt und ihnen dann ihre Milch stiehlt, damit wir sie trinken können, obwohl unser Körper gar nicht für ihre Verdauung gemacht ist? Habt ihr es gewusst?

Jo.Elle

Bearbeitet von: Jo.Elle am: 19.10.2008 16:56:55 Uhr

Samantha_80


1200 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  12:36:57 Uhr  Profil anzeigen
Jo.Elle

Hast Du das wirklich nicht gewusst?

Sojamilch wäre eine Alternative, aber ich finde die absolut ekelhaft, ist aber natürlich geschmacks-sache ;-)

LG Samantha
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Nuggitante

Schweiz
1352 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  12:59:34 Uhr  Profil anzeigen
ich kann ehrlich gesagt nicht so wirklich glauben was du hier erzählst.

du hast ein 5j. kind und weisst selber nicht woher die milch kommt, bzw. warum kühe milch geben?

dein text wirkt so, als möchtest du die menschheit bekehren, als nächstes kommt dann wohl die alternative, eine neu erfundene weltsensation.

weisst du denn warum es fohlen-, lammfleisch und stutenmilch gibt?

Nuggitante

Bearbeitet von: Nuggitante am: 22.09.2008 13:00:30 Uhr
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fam.fern.


298 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  13:07:54 Uhr  Profil anzeigen
dito nuggitante ;-)

aber ehrlich gesagt, gewusst hab ich das nicht bzw. mir gedanken dazu gemacht hab ich nie...

aber, aus der sicht der kuh, ist's schon schlimm.
aber man isst ja auch kalb-also babykuh-fleisch...
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fam.fern.


298 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  13:09:16 Uhr  Profil anzeigen
und übrigens, wieso gleich 3 mal das selbe thema???
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Jo.Elle

Schweiz
224 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  13:28:43 Uhr  Profil anzeigen
Hey Leute

Danke für euere Antworten. Wenn ich's gleich 3mal gepostet hab tut's mir leid, hab nicht so viel ERfahrung mit Foren, hab wohl etwas falsch gemacht.

Es geht mir auch nicht darum die Welt zu bekehren, Nuggitante, und ich weiss wie doof es tönt sowas nicht gewusst zu haben. Ich fühl mich auch ganz schön blöd. Das mit dem Fleisch ist offensichtlicher, deswegen esse ich auch nur noch ganz selten Fleisch, doch das mit der Milch habe ich einfach nicht gewusst, auch wenn es für dich scheint, dass es offensichtlich ist.

Den Antworten nach die ich sonst noch so bekomme, wissen die wenigsten Leute davon, bezw. haben sich darüber Gedanken gemacht, und dachten wie ich Kühe sind *Milchtiere". Mein Anliegen ist es deswegen das Thema ein wenig mehr ins Bewusssein der Nichtwissenden zu holen, einfach dass man sich darüber mal Gedanken machen kann. Ob man deswegen seine Ernährung umstellen möchte oder nicht, ist jedem selbst überlassen. Ich für mich werde sicherlich einige Dinge verändern.

Liebe Grüsse,
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Helmi47

Schweiz
3074 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  13:30:32 Uhr  Profil anzeigen
1. hab ichs gewusst, da ich ein Jahr auf einem Bauernhof gearbeitet habe und die Kälbchen dort mit angerührter Trockenmilch aufgezogen wurden. Was ich ebenso pervers fand, aber die Trockenmilch ist eben billiger ist als die Frischmilch. Und hat auch noch div. komische andere Proteinzusätze (Melamin...?) Das Kalb wird übrigens das Kolostrum der Mutter erhalten, da diese Vormilch nicht angeliefert werden darf und sogar dem gewinnorientierten Bauer klar ist, dass diese besonders gesund fürs Kalb ist.
2. frage ich mich auch, was diese rührselige Geschichte hier soll, und dann noch drei Mal? Von jemandem, der bis jetzt nichts hier geschrieben hat? *grübelgrübelundstudier*
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siby


3025 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  13:35:28 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:
Original erstellt von: Jo.Elle

Den Antworten nach die ich sonst noch so bekomme, wissen die wenigsten Leute davon, bezw. haben sich darüber Gedanken gemacht, und dachten wie ich Kühe sind *Milchtiere".


Kein Tier ist ein reines "Milchtier", alle Säugetiere (wir Menschen sind schliesslich nichts anderes) müssen ein Jungtier gebären, um Milch zu produzieren. So hat es die Natur vorgesehen. Tja, das auch eine Kuh nicht über Jahre Milch produziert ohne ein Kalb zu gebären, müsste dann wohl klar sein.
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orphan

Schweiz
1730 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  13:59:46 Uhr  Profil anzeigen
Ich wusste es nicht. Auch wenn mich jetzt alle auslachen.
Aber so war mir das nicht bewusst. Habe mich im Internet schlau gemacht diesbezüglich und bin nun "aufgeklärt".
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Polopo

Schweiz
7 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  14:11:34 Uhr  Profil anzeigen
Tja, da oute ich mich doch auch gleich. Ich hab das auch nicht gewusst, und das obwohl ich vom Land komme und mein Vater Schafe hatte. Aus dieser Sichtweise ist es schon hart für die Kühe, aber ich kann mir jetzt darum nicht vorstellen auf Milch zu verzichten. (Ich hatte eine zeitlang eine Milchallergie und hielt Diät: Ihr glaubt ja gar nicht, was man alles nicht mehr essen kann!)
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xena

Schweiz
1152 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  14:20:13 Uhr  Profil anzeigen
Die Kälber bekommen ca 7- 10 Tage lang die Milch der eigenen Mutter,da wie Helmi schon gesagt hat das Kolostrum sehr gut ist für die Kälber.

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joja

Schweiz
109 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  14:46:27 Uhr  Profil anzeigen
Liebe Jo.Elle.
Was wäre denn,wenn das Kalb bei seiner Mutter bleiben könnte bis es gross ist?
Dann hätten wir allso die Mutterkuhhaltung!
Was passiert dann mit dem Kalb,wenn es an Gewicht zugelegt hat?
Richtig,dann wir auch dieses Kalb von der Mutter getrennt und kommt zum Schlachter!
Auch hier wieder,unser Verdaungssystem ist eigentlich nicht dazue ausgerichtet um Fleisch zu verdauen!
Aber was ist besser,die Tiere gleich bei der Geburt zu trennen oder erst ein par Monate später.
Ich bin mit einem Bauern verheiratet und glaube mir,so einer grossen Tierfreundin,wie ich es bin,zerreisst es auch jedesmal fast das Herz,wenn die Tiere getrennt werden.
Wir haben zur Zeit ein Mastmuni der nur bis jetzt bei uns leben durfte,da ich meinen Mann bearbeitet habe.
Er war von Geburt an gehbehindert und auf einem anderen Bauernhof hätte er schon lange nichts mehr zu muhen gehabt.
Ich will damit nur sagen,dass wenn nur ein par Leute wie du sich Gedanken machen würden (auch woher das Fleisch kommt-möchte ja nicht wissen,wie die Hühner in Brasilien gehalten werden),es dann viel weniger Leid geben würde.
Die Leute schauen aber heute leider nur noch auf den Preis und machen sich überhaupt keine Gedanken,wo die Lebensmittel herkommen!
Hast du übrigens gewusst,dass ein Poulethuhn nur gerade 30 Tage leben kann,ehe es in eine Kiste gepfercht wird und dem Tode ins Auge sieht.
Nur mal so zum Nachdenken....
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anniegirl

Schweiz
252 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  14:50:29 Uhr  Profil anzeigen
Ich muss mich *schäm* Polopo anschliessen. Ich bin auch auf einer Landwirtschaft gross geworden (also wir hatten Milchkühe bis ich ca 13 war). Aber das war mir bisher nicht wirklich bewusst. Allerdings hat es mich auch nicht wirklich geschockt.
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Pipsi


223 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  14:53:02 Uhr  Profil anzeigen
Also ich oute mich auch - ich habe das auch nicht gewusst. Könnt jetzt ja auch alle lachen, aber das ist grausam, der Mutter einfach das Baby wegzunehmen. Das Kühe aber Milch geben, das wusste ja auch jo.Elle. !!
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Bluemli

Schweiz
93 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  15:02:02 Uhr  Profil anzeigen
Also so genau hab ich das auch nie gesehen, obwohl ich auch als Kind beim Bauer geholfen hab die Kälber zu füttern.
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Pünktchen

Schweiz
145 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  16:47:44 Uhr  Profil anzeigen
Naja, ich weiss es seit meinem ersten Schuljahr ... weil der zu meiner damaligen Schule gehörende sogenannte Paten-Betrieb ein Milchwerk (mit Kühen, Melkanlage und Verarbeitungsbereich) war.
Die meiner Schulklasse zugeordnete sogenannte Paten-Brigade hat uns bei der ersten grossen Betriebsbesichtigung ausführlich über die Herkunft und Weiterverarbeitung von Kuhmilch informiert.

Mich verwundert an der Geschichte zu Beginn des Threads ganz besonders, dass jemand ... der in unmittelbarer Nachbarschaft eines Bauernhofs aufwächst und sich offenkundig auch später immer mal wieder bei der Bauernfamilie aufhält und "am Ereignistag" nicht zum ersten Mal ein neugeborenes Kälbchen sieht ... noch nie zuvor mitbekommen haben könnte bzw. sich dafür interessiert hat, wie mit Kuh und Kalb zwecks Milchgewinnung umgegangen wird.

Und die Aussage, der (menschliche) Körper sei gar nicht für die Verdauung der Milch gemacht, ist in dieser Verallgemeinerung falsch.

Über das Lactase-Gen beim Menschen sind ausführliche Informationen beispielsweise hier zu finden:
www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=2781

Und hier eine andere - evtl. leichter verständliche - Version:
www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/635/103532/
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Rubi

Schweiz
659 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  18:08:35 Uhr  Profil anzeigen
Ich wusste auch nicht, dass das Kalb so schnell von der Mutter getrennt wird. Ich habe schon Kühe mit ihren Kälber auf der Weide gesehen, sie hatten allerdings etwas am Kopf, damit sie nicht bei der Mutter trinken könne.

Es ist schon so, dass viele Tiere leiden müssen, nur damit sie Gewinn bringend gehalten werden können.

Deshalb ist es wichtig, dass wir darauf schauen woher unsere Nahrungsmittel kommen.
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Inyuk

Schweiz
396 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  18:28:26 Uhr  Profil anzeigen
Nun der Bauer wird fast dazu gezwungen, denn wir als Konsumenten möchten möglichst billig Milch und Milchprodukte einkaufen. Also muss der Bauer billiger produzieren und das geht auf Kosten der Tiere. Es gibt auch Bauer die eine Mutterkuhhaltung haben. Die " produzieren" dann aber keine Milch, sonder leben vom kalbfleisch markt. Es ist für die meisten Bauer schwer zu überleben. Wenn man überlegt das der Bauer pro liter Milch gerae mal 40rp bekommt ( hoffe sage jetzt nichts falschen aber viel mehr ist es nicht).
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joja

Schweiz
109 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  18:44:17 Uhr  Profil anzeigen
Liebe Inyuk.
Es ist schon ein wenig mehr als 40 Rappen pro Liter.
Viele Leute denken einfach,das es den Bauern super geht-aber das ist mal gewesen!
Ein Bauer arbeitet pro Tag locker 14 Stunden und hat wenn es hoch kommt 1 Woche Ferien pro Jahr.
Wie du schon sagtest,die meisten Konsumenten wollen einfach billig einkaufen und machen sich überhaupt keine Gedanken wo das Produkt herkommt und wie es hergestellt wurde.
Bei den Aepfeln zum Beispiel,bekommt der Bauer ca 70 Rappen und der Konsument zahlt nachher das vierfache.
Es gibt noch viel,das man hinterfragen könnte und wenn jedermann/frau einmal darüber nachdenkt,ist schon viel getan.
Ich kann es zum Beispiel auch nicht verstehen,wenn jemand im Restaurandt ein riesen Schnitzel bestellt und die hälfte dann auf dem Teller liegen bleibt.
Es müsste viel weniger Fleisch produziert werden,wenn jeder dies in Mass essen würde.
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Jo.Elle

Schweiz
224 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  18:51:51 Uhr  Profil anzeigen
Hallo ihr Alle

Danke für euere Antworten und dass ihr ein wenig Nachsicht mit mir habt. Anscheinend bin ich doch nicht die einzige, die sich darüber nicht viele Gedanken gemacht hat und euerer Beiträge ziegen mir, dass doch ein Interesse da ist sich mit dem Thema zu befassen oder einfach mal darüber nachzudenken. Das macht Mut und es tut gut, euere Stimmen und Meinungen darüber zu hören.

Ein grosses Dankeschön an alle!
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sunshine87zh

Deutschland
81 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  19:26:10 Uhr  Profil anzeigen
also ich finde dass ist eine herzzerreisende geschichte,und wundere mich dass ein paar von euch sich fragen dass als ersten forumsbeitrag gleich so eine geschichte kommt. ich persönlich esse sehr sehr selten fleisch da mir die tiere leid tun vorallem lamm,kalb,pferd,kaninchen habe ich noch gar nie gegessen und würde es auch nie tun da ich mir beim essen die tiere lebendig vorstelle und dann krieg ich keinen bissen mehr runter.ausserdem finde ich dass heute im gegensatz zu früher das fleisch eine luxusware ist,das eisen etc. was im fleisch enthalten ist kann man sich auch anders zufügen.wenn ich fleisch kaufe was wi gesagt sehr selten vorkommt kaufe ich NUR bio ware weil ich da weiss dass es die tiere zumindest bis zu ihrem ende gut gehabt haben.ich werde mir auf jeden fall beim nächsten milchkauf diese geschichte durch den kopf gehen lassen.
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Frosch

Schweiz
2046 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  19:36:30 Uhr  Profil anzeigen
Joja, welche Milch soll ich denn kaufen?
Ich kaufe mein Gemüse im Bauernladen und die Eier bei einem anderen Bauer. Aber Milch, Joghurt, Quark ???? Gib mir einen Tip !
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Inyuk

Schweiz
396 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  19:51:25 Uhr  Profil anzeigen
@ Frosch super währe wenn Du die Milch auch direkt bei einem Bauern kaufen könntest. Was natürlich auch nicht jeder kann. Es ist ja auch nicht NUR er Konsument schuld das die Bauer so wenig verdienen. Jeder " zwischenhändler" und am schluss noch der Verkäufer schlagen vie zuvie drauf und jeder will möglichst auf dem Buckel des anderen gewinn machen. Wenn die Milch weniger hin und her gekarrt werden würde und direkter in den Laden käme, könnte man auch dem Bauer etwas mehr " Lohn" geben.
Ich achte darauf das ich regionale produkte kaufe und nicht gerade das billigste.
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xena

Schweiz
1152 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  19:57:39 Uhr  Profil anzeigen
übrigens, man nimmt ja den Hühnern auch die Eier weg,wenn wir das nicht tun würden,legte das Huhn bis 12 Eier ins Nest und würde dann einfach beginnen mit brüten (Gluckig ).
nach 21 Tagen sollte dan eigentlich was ausschlüpfen,wenn denn ein Hahn dabei war.
Ansonsten brütet das Huhn bis in alle Ewigkeit,ausser der Mensch macht das es nicht mehr weiter brütet.
Nach dem brüten legt das Huhn dan eine gewisse Zeit keine Eier mehr,also auch da fast wie bei den Kühen.Man muss einen Nutzen haben.
Meine Eltern sind auch Landwirte und wir hatten auch Tier als Kinder die überhaupt nicht rentiert haben, Enten,Gänse, Pferde,Meerschweinchen,Kaninchen etc.
es giebt auch solche Bauern
Aber auch den Bauern geht es heute nicht mehr so gut, wie vor 30 Jahren.
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Jo.Elle

Schweiz
224 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  20:13:42 Uhr  Profil anzeigen
Ich hab einfach mal das aufgeschrieben, was ich am Wochenende erlebt hab, weil es mich beschäfftigt. Es geht mir weder darum die Bauern schlecht zu machen, noch darum euch ein schlechtes Gewissen zu machen oder so, bitte versteht das nicht falsch! Es geht einzig und allein darum, uns einmal ins Bewusstsein zu holen zu welchem Preis wir unsere Produkte haben.
Ich weiss auch, dass der Konsument bestimmt was die Bauern oder sonstige Lieferanten produzieren und dass es einen ganzen Haufen anderer Dinge gibt, die auch nicht ok sind.

Bis jetzt habe ich viele interessante Dinge erfahren, die ich nicht gewusst habe (unter anderem von einer Österreicherin, dass es eine Fläche von halb Deutschland brauchen würde, um den Hühnern, die momentan in Legebatterien sind, Freilauf garantieren zu können) und werde mich auf jeden Fall auch weiter über das Thema informieren und mir überlegen, wie ich meine Ernährung noch mehr umstellen kann. Ich hoffe es gelingt mir...
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Jo.Elle

Schweiz
224 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  20:15:40 Uhr  Profil anzeigen
*(eine Fläche von halb Deutschland)*

Und das nur für die Eiergarantie in Österreich! Unglaublich, oder nicht?
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joja

Schweiz
109 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  20:39:11 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Frosch.
Warum fragst du mich dass?Du kaufst ja schon viele Lebensmittel beim Bauern.
Es gibt aber auch Bauern,die noch Joghurt und Rahm selber herstellen.
Mir geht es einfach darum,dass die Leute oft nicht wissen,wo ihre Lebensmittel so herkommen und welchen Weg sie gegangen sind...
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Frosch

Schweiz
2046 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  20:58:06 Uhr  Profil anzeigen
Joja, das sollte kein Angriff sein. Ich kaufe im Bauernladen weils da zum Teil billiger ist, weil ich einkaufen kann wann ich will, man muss es nur einschreiben und bezahlen, weils um die Ecke ist,... also eigentlich nicht sehr idealistische Gründe.
Aber bei Milch gibts wohl keine Alternative zu Regionalen Produkten im Supermarkt, oder?

42% der deutschen Erstklässer haben bei einer Umfrage angegeben die Kuh ist lila !
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Helmi47

Schweiz
3074 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  22:37:25 Uhr  Profil anzeigen
In der Schweiz sind Legebatterien seit, vielen Jahren (25?) verboten, völlig zu Recht. Ich glaube kaum, dass eine von Euch so etwas schon hautnah miterlebt hat. Ich schon. Die Hühner wurden in Käfigen gehalten, viele haben den Wasserhahn nicht gefunden und sind daher fast verdurstet. Aus lauter Langeweile haben sie sich die Schwanzfedern ausgerissen - Quatsch, nicht sich, den Kolleginnen natürlich - und wenn sie schon beim Hacken waren, diese kahlgerupft und blutig gehackt. Wirklich furchtbar und ich würde daher NIE Importeier kaufen, da diese höchstwahrscheinlich eben so produziert wurden. Ich gestehe: Ich merke den Eiern nicht an, ob die nun von glücklichen Bio-Hühnern oder aus dem Käfig stammen. Aber ich kann die billigen Eier nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.

Vielleicht sollten wir alle die Fleischproduktion unter diesem Aspekt einmal live miterleben (müssen). Wahrscheinlich würde der Sojakonsum rasant steigen...
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Mia-Maus

Deutschland
277 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2008 :  23:01:17 Uhr  Profil anzeigen
ich bin mit einer freundin groß geworden, deren eltern einen bauernhof hatten, wir haben ab und an bei einer geburt dabei, allerdings habe ich nie live gesehen, dass die kälber nach der geburt gleich weg genommen wurden.

ich weiß schon, dass es so ist, man sieht es im fernsehen öfter.

die bauern halten sich die tiere ja nicht aus reiner tierliebe, sondern der existenz wegen, und wie einige hier schon angesprochen haben bleibt ihnen keine andere wahl. sie müssen so viel milch wie nur möglich produzieren, weil sie sonst nichts verdienen.

ich weiß nicht, ob ihr in der schweiz das mitbekommen habt, aber bei uns wurde das thema milchpreis erst kürzlich ganz heiß diskutiert, sogar soweit, das die meisten bauern in streik getreten sind bis den geschäften die milch ausging...

das war für mich das erste mal grund mir gedanken über die hersteller und deren situation zu machen.
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xena

Schweiz
1152 Beiträge

Erstellt  am: 23.09.2008 :  07:52:49 Uhr  Profil anzeigen
Die ständig neuen Gesetzte, die der Bauer einhalten muss/sollte gehen enorm ins Geld, so das man heut zu Tage halt fast nur noch Tiere hält die rentieren.

So zbsp.Meine Eltern haben einen neuen Schweinestall gebaut mit auslauf,so das die Tiere wann immer sie Lust hatten ins Freie konnten.
Knapp 2 Jahre nach dem Bau, sagte ein grosser Lebensmittelriese (mit dem sie einen Vertrag hatten):Die Schweineställe müssten nach neusten erkentnissen 2qm grösser sein!!

Ansonsten könnte man das Fleisch nicht mehr als Bio oder weis ich was für ein Laibel verkaufen.
Das heisst der Bauer bekommt weniger für seine Schweine.
Dann müssen halt viele Bauern kapitulieren.Kommen dan auch in einen Teufelskreis,weniger Einkommen= weniger Investieren.

Punkto Aufklährung ist ein Bauernbetrieb auch sehr gut
(Frechbinich )

Das haben uns unsere Eltern schon früh gelernt und vergessen werde ich es nie!!
: Quäle nie ein Tier zum scherz den es fühlt wie du den schmerz.


Alter Spruch ,aber sehr weise

Jo.Elle:Es war für Dich sicher ein Schock das Erlebniss mit Conny,hoffe Du gehst weiterhin zu dem Bauern und erlebst die Natur und seine Tiere.
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isbärli

Schweiz
479 Beiträge

Erstellt  am: 23.09.2008 :  11:03:14 Uhr  Profil anzeigen
joja

ich gehöre zu den menschen, die fast nie fleisch essen und wenn nur bio! es ist eine sauerei, was den tieren angetan wird, niemals würde ich das billigfleisch kaufen.

ich finde die geschichte der kuh conny traurig, ob wahr oder nicht.
aber ob es aufrüttelt weiss ich nicht. es gibt viele, die nur für sich schauen
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joja

Schweiz
109 Beiträge

Erstellt  am: 23.09.2008 :  13:32:13 Uhr  Profil anzeigen
Hallo isbärli.
Ich habe auch ein par Jahre kein Fleisch mehr gegessen,genau aus diesem Grund.
Ich liebe Tiere über alles und ich werde zum Löwen,wenn jemand ein Tier quält!
Seit ich aber mit einem Bauern verheiratet bin und weiss wie die Schweine bei uns Leben,esse ich wieder Fleisch.
Mein Mann bringt etwa 2 x pro Jahr eine Sau zum Metzger.Das Schwein ist entweder krank oder es wurde von seinen Artgenossen dermassen gequält,dass der Tod eine erlösung ist.
Es stimmt,die Schweine haben heutzutage viel mehr auslauf-aber dies halt auch Nachteile.
Bevor eine Sau "gefärlt" (geboren hat),wird sie in einen separaten Stall gebracht(ich sage dem Kinderspital),wenn sie aber nach der Babypause(die Ferkel werden 5 Wochen gesäugt) wieder zu ihren Kolleginen in den aussenstall kann,sind diese Sauen so dumm und wissen nicht mehr,das diese eigentlich zu ihnen gehört.(Schweine vergessen sehr schnell und daher wahrscheindlich auch der Ausdruck:du dumme Sau).
So kann es vorkommen,das allso genau diese Sau so "geplagt" wird,dass sie wie gesagt zum Metzger muss.
Ich habe das Vorher auch nicht gewusst,dass diese Tiere untereinander so gemein sein können.
Von daher hatte es auch Vorteile,dass früher die Schweine einzeln gehalten wurden.
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isbärli

Schweiz
479 Beiträge

Erstellt  am: 23.09.2008 :  20:01:31 Uhr  Profil anzeigen
joja

ah, dass wusste ich auch nicht, ist aber interessant!!!
aber die massentierhaltung wo die tiere nicht mal liegen können geschweige sich im kreis drehen können, das ist schrecklich...
hatte auch mal eine saisonstelle auf einem hof. wo der muni zum metzger musste, kamen mir die tränen - ich weiss nämlich nicht, wie die metzger die tiere behandeln und ob sie noch leiden, darum meine angst um die tiere
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Mia-Maus

Deutschland
277 Beiträge

Erstellt  am: 23.09.2008 :  20:09:53 Uhr  Profil anzeigen
@ irbärli,

bei uns gibt es doch das tierschutzgesetz, das verbietet, das die tiere noch leiden müssen, sie müssen mit einem bolzenschussgerät getötet werden, das schreibt das gesetz vor. und da leiden sie nicht mehr!

ausserdem hab ich im fernsehen mal gesehen, das die tiere einzeln getötet werden und das nächste erst kommt, wenn das andere schon weggeräumt ist, damit sie das nicht mit ansehen müssen..

Bearbeitet von: Mia-Maus am: 23.09.2008 20:12:13 Uhr
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VandeerPipe

Schweiz
192 Beiträge

Erstellt  am: 24.09.2008 :  01:42:44 Uhr  Profil anzeigen
Jaaa, sorry aber da werd ich wieder anecken.

Kühe fressen Gras und die Fussballer treten es kaputt, hören wir jetzt auch auf Fussball zu spielen?

Also schön und gut das Du das nicht wusstest, kann passieren aber deswegen keine Milch zu trinken, dann dürfte man gar nix mehr zu sich nehmen weil die meisten Sachen hergestellt, gezüchtet, angebaut werden auf Kosten anderer Individuen oder Sachen.

Also nicht gross denken und weiter geniessen oder etwas Hirn einschalten und bewusst da kaufen wo man evtl minimal helfen kann, Leben, Pflanzen etc, zu schützen.

So und nun fröhliches auseinandernehmen

Bearbeitet von: VandeerPipe am: 24.09.2008 01:44:01 Uhr
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Jo.Elle

Schweiz
224 Beiträge

Erstellt  am: 24.09.2008 :  11:00:33 Uhr  Profil anzeigen
Hallo :-)

Wie gesagt, es ist jedem seine Enscheidung ob und wie er seine Ernährung umstellen möchte. Ich sag ja auch nicht, dass ab sofort keiner merh Milch trinken soll, denn das würde die Bauern vielleicht dazu zwingen ihren Hof aufzugeben und das möchte ich ganz und gar nicht. Viel wichtiger ist es nach Lösungen zu suchen, die auch die Bauern unterstützen würden. Habt ihr irgendwelche Ideen? Ausser direkt ab Hof zu kaufen, was ich ab nun tun werde, da wir hier Bauern in unmittelbarer Nähe haben.

@Jojo: Bestimmt werde ich den Bauernhof weiterhin besuchen, ich bin ja sozusagen zu Hause dort. GErade deswegen liegt mir die Zukunft der Bauern auch sehr am Herzen, denn wenn sie sich ihre Existenz nicht sichern können, müssen sie evtl. ihr Land verkaufen, verpachten oder sonst was und wäre vielleicht das Ende der Bauernhöfe. Viele haben ja schon aufgeben müssen.

Ich hätte da ein paar Fragen an dich oder auch an alle die etwas darüber wissen:
1. Was würde den Bauern seitens der Konsumenten am meisten helfen?
2. Dürfen die Bauern in grösseren Mengen an direkt an Konsumenten verkaufen, oder haben sie einen Vertrag mit Coop, Migros etc. der ihnen dies verbietet?
3. Durch welche Massnahmen könnte ein Kalb etwas länger bei der Mutter bleiben ohne dass der ganze Milchbetrieb eingestellt werden müsste?
4. Wie kann man die Kleinbetriebe, ausser durch Direktkauf, am besten unterstützen und so weg von der Massentierhaltung zu kommen?
5. Wie sehen die Bauern ihre Zukunft, gegeben sie können ihre Existenz halten?
6. Was wäre in dieser Zukunfstvision anders, wenn das Geld dabei keine Rolle spielen würde?

Danke für Euere Ideen und Anregungen :-)

Einen schönen Tag wünscht Euch, Joelle
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Pünktchen

Schweiz
145 Beiträge

Erstellt  am: 24.09.2008 :  13:34:54 Uhr  Profil anzeigen
@Jo.Elle
Ich würde mich mit diesen Fragen an persönlich bekannte Bauern wenden sowie an Vereinigungen, Verbände, etc. die für die Erhaltung der Landwirtschaftsbetriebe eintreten.
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Velofahrer


311 Beiträge

Erstellt  am: 24.09.2008 :  14:45:08 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:
Original erstellt von: Jo.Elle
.....


Was glaubst du denn woher kommen all die Wurst- und Fleischwaren, bzw. Milchwaren?

Ahhhhh..... stimmt habe ich vergessen, die Milch kommt ja aus der Migros! Das schlimme daran ist, nicht wenige Kinder (Erwachsene auch?) glauben dies wirklich. Dann braucht es ja keine Bauern mehr....

Irgendwann hat das letzte Stündchen für so ein Kalb geschlagen und es wird zu Fleisch verarbeitet... gilt auch für Schweine, Pferde, Straussen, Hasen, usw....
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joja

Schweiz
109 Beiträge

Erstellt  am: 24.09.2008 :  19:36:29 Uhr  Profil anzeigen
Hj Jo.elle.

Ich finde es super,dass du dich so mit diesem Thema auseinander setzt.
Zu deinen Fragen.
1.)Wenn nur inländische Lebensmittel gekauft werden.Allso weder billiges Pouletfleisch aus Brasilien noch Aeäpfel aus Neuseeland.
2.)Bauern können Lebensmittel direkt verkaufen.
3.)Mutterkuhhaltung-aber wie gesagt,auch da wird das Kalb nach ein par Monaten von der Mutter getrennt.
4.)Solange verschwenderisch mit den Lebensmitteln umgegangen wird,wird sich dies nicht so schnell ändern.
5.)Dies kann sich sehr schnell ändern.Alleine die Fleischpreise varieren von Woche zu Woche.
6.)Oje-oje.Wenn Geld keine Rolle spielen würde,wäre vieles anders auf dieser Welt!Diese Frage ist daher nicht enfach so zu beantworten.
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isbärli

Schweiz
479 Beiträge

Erstellt  am: 24.09.2008 :  20:34:15 Uhr  Profil anzeigen
joja

diese äfel aus neuseeland und fleisch aus brasilien ist ein witz aber wie es scheint ein renner...wenn niemand diesen mist kaufen würde, dann wäre es auch weg vom laden. und wenn der laden nicht nur auf gewinn aus wäre, dann würde er diesen mist nicht verkaufen...
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Jo.Elle

Schweiz
224 Beiträge

Erstellt  am: 29.09.2008 :  22:33:56 Uhr  Profil anzeigen
Jemand hat mir diesen Link geschickt, vielleicht möchten ein paar von euch den Film ja anschauen. Auch wenn's bei uns nicht ganz so schlimm zu und her geht, importieren wir doch immer noch sehr viel Fleisch aus dem Ausland. Auch wenn es nicht die Lösung des Problems ist, ist es doch sicher besser, die bio Bauern zu unterstützen, als Fleisch von solchen Tieren wie hier im film zu sehen, zu essen.

Der Film zeigt diverse Arten wie der Mensch abhängig ist vom Tier und dafür die Schmerzen, die es deswegen zu ertragen hat, in Kauf nimmt. Er zeigt Dinge über die Nahrungsindustrie, Haustierhaltung, Kleidung, Wissenschaftliche Experimente, Entertainment (Jagd, Zirkus, ect.) .

Die wesentliche Aussage des Films ist es, dass Tiere genau wie wir, SChmerz emfpinden, weniger Intelligenz hin oder her und entgegen der allgemeinen Aussage, das täte ihnen nicht so weh, wie es das bei einem Menschen der Fall wäre. Das Nervensystem ist ähnlich wie unseres, oft sogar noch sensibler für Schmerz, weil ihre 5 Sinne, oder einer davon, stärker ausgebildet sind als die des Menschen, was den Schmerz meist noch intensiviert. Durch die verschiedenen Sequenzen wird man von Joaquim Phoenix geführt, den die meisten von euch sicher kennen.

Hier ist der Link: www.veg-tv.info/Earthlings

Der Film ist auf Englisch mit Deutschen Untertiteln.

Ich wünsche Euch allen eine gute Nacht!
Liebe Grüsse, Joelle
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Jo.Elle

Schweiz
224 Beiträge

Erstellt  am: 29.09.2008 :  22:51:14 Uhr  Profil anzeigen
@ joja

Danke sehr für deine Antworten! Ja ich mache mir echt Gedanken. Und es ist ja nicht so, dass ich das noch nie gemacht habe. Aber das ist genau der Punkt. Wenn man damit anfängt, weiss man erst mal gar nicht mehr, was man jetzt machen soll, denn es scheint wirklich so, als könnte man nichts mehr essen, nichts mehr kaufen, da alles irgendwie mit Ausbeutung von Tieren oder Menschen zu tun hat. Irgendwann habe ich es dann einfach aufgegeben, da es einfacher war, sich nicht mit all dem auseinanderzusetzen. Ich habe gedacht ich werde einfach Vegetarier, das ist mein Beitrag und damit basta. Irgendwann habe ich dann doch wieder angefangen mit Fleisch und habe mir gedacht, ja wenn schon, dann ist es auch egal wo es herkommt, weil ich will mich damit nicht auseinander setzen und jedesmal ein schlechtes Gewissen deswegen haben. Man kann alles rationaliseiren, gell und im Nachinein erschreckt es mich, wie einfach man das tun kann, denn es gibt ja genug Menschen die diese Haltung unterstützen.

Jetzt weiss ich, dass es zwar unangenehm und aufwendig ist sich damit auseinanderzusetzen und zum Teil erscheint es noch immer hoffnungslos, aber nichtstestotrotz notwendig ist. Es ist keine Lösung einfach Vergetarier oder Veganer zu werden, und damit ist die Sache erledigt. Denn der Rest der Welt macht munter weiter wie bisher. Und genau deswegen beschäftigt mich dieses Thema so sehr. Ich hoffe, dass ich dadurch irgendwie, irgendetwas dazu beitragen kann, dass das Leiden und die Ausbeutung der Tiere zumindest auf ein Minimum reduziert werden kann. Darüber zu reden und zu diskutieren ist ein Anfang glaube ich, denn das bringt das Thema wieder ins Bewusstsein der Konsumenten.

Wenn man die Menschen dazu bringen könnte ihren Fleisch- und Milchproduktekonsum zu reduzieren und wieder bei den lokalen Bauern direkt zu kaufen, wäre schon viel Leid aus der Welt geschafft, denn dann hätte die Massentierhaltung keine Chance. Oje,ich versteh schon, warum so viele Menschen nicht hinschauen wollen. Wegschauen und es als "normal", "nötig" und "schon immer so gewesen" abzutun ist sehr viel einfacher.

Doch eins versteh ich nicht. Wenn einem Kind wehgetan wird, schreine alle "Das darf man nicht!", doch das so viele Tiere wegen unserem KOnsumverhalten leiden, das stört sie nicht und es wird immer wieder als sentimental und emotional abgetan. Weisst du wie oft ich das schon zu hören bekommen hab? Na ja, jeder hat ein Recht das zu glauben was er will...

Liebe Grüsse, Joelle
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joja

Schweiz
109 Beiträge

Erstellt  am: 30.09.2008 :  06:53:26 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Jo.elle.
Ich finde deine Beiträge wirklich sehr gut und bewundere deinen Mut zu diesem Thema.
Wenn es halt um Tiere geht,machen viele Leute die Augen zu.
Erstens haben viele noch die Meinung,dass Tiere keine Gefühle haben und zweitens halt einfach aus bequemlichkeit!
Alls ich am Samstag von der Arbeit nach Hause fuhr,musste ich ein Waldstück passieren.
Der Wald ist abgelegen und weit und breit kein Haus.
Da springen plötzlich vier junge Kätzchen auf die Strasse!
Ich musste ausweichen und habe sogleich angehalten.
Die Tiere mussten ausgesetzt worden sein.Sie wären sicher nicht zu viert einige Kilometer gewandert.
Ich habe allso der Polizei telefoniert,welche mir dei Nummer des Tierschutzes nannte.Nach einem Anruf bei der zuständigen Tierschutzdame,war ich nicht viel weiter.Von diesen super Tierschützern hatte ja Samstagmittags niemand Zeit(oder Lust) um mir zu helfen,die Katzen einzufangen.Tierschützer reden viel und handeln wenig.
Naja,ich habe dann die Katzen mit Hilfe meines Mannes eingefangen und ins Tierheim gebracht.Der Mann vom Tierheim hat mir daraufhin noch ein par traurige Geschichten erzählt und ich musste einmal mehr feststellen,wie grausam die Menschheit sein kann.....
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welsch

Schweiz
91 Beiträge

Erstellt  am: 30.09.2008 :  15:28:49 Uhr  Profil anzeigen
.....die natur ist grundsätzlich nach dem sprichwort eingerichtet "man frisst, um gefressen zu werden"...der mensch hat sich aus dieser nahrungskette jedoch "ausklinken" können und behauptet sich als konsument "letzter ordung". er bildet sich sogar ein, nahrung für flora und fauna produzieren zu müssen...das tragische dabei ist, dass er im überfluss produziert: er erntet, tötet, hortet und frisst mehr als er kann und benötigt...ich empfinde DAS als die eigentliche katastrophe....
manches tierreich und -leben hätte ohne diese gier bewahrt werden können.....
leider bin ich auch keine heilige, obwohl ich bewusst versuche einzukaufen....
@Jo.Elle: ich verstehe deine sorgen
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Liebeskind

Schweiz
444 Beiträge

Erstellt  am: 01.10.2008 :  15:47:27 Uhr  Profil anzeigen
falls dann mal wieder die harekrishna auf den strassen tanzen und ihre kochbücher verkaufen dann könnte man sich mal eines leisten. die sind hinsichtlich kuhmilch echt DIE aufklärer und die bieten auch noch gleich alle erdenklichen alternativen.
da gibt es zwei rezepte die man unbedingt mal ausprobieren muss: Paneer (Hausgemachter Käse) und Puri (Fritierte Fladenbrötchen aus Vollzweizen) ach danke sue elen eh jo.elle, ich habe dieses buch echt jahrelang nicht angerührt-und jetzt, wo ich diese Geschichte lese....danke! Ich interessiere mich einfach für vieles, aber ich bin keine hare krishna, aber es sind sicher nicht die schlimmsten menschen. Falls jemand den Käse machen will hätt ich echt
gute ideen damit es nicht so komliziert ist...habe im buch damals notizen gemacht.
ach ja, hoi helmi, auf jeden fall nur bio-eier. Ich würde nur noch unter Folter importierte Eier essen.
liest mich überhaupt noch jemand?
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Jo.Elle

Schweiz
224 Beiträge

Erstellt  am: 01.10.2008 :  15:54:50 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Liebeskind, klar wirst du gelesen :-)

Das ist keine so schlechte Idee, vorallem da ich so ein Buch nähmlich habe :-) Als ich Vegetarierin war, habe ich fast nur noch indisch gekocht, da ihre Art des kochens sehr viel abwechslungsreicher ist, als unsere, lässt man das fleisch mal weg. Werds auf jeden fall mal ausprobieren, aber das mit dem Käse versteh ich nicht. Wird der nicht auch aus Milch gemacht?
Und wegen den Eiern habe ich auch noch etwas. Ich habe nähmlich entdeckt, da ich jetzt wieder überall lese was drinsteckt bevor ich es in meinen Einkaufskorb lege :-), dass in fast allen Fertigproduckten wie Kuchen, Kekse und so weiter Eier aus Bodenhaltung drin sind. Also Achtung! Auch wenn ihr sonst nur Bio Eier kauft, schaut euch auch die Zugaben der Kekse und der Kuchen an, die ihr kauft.

Es ist schön, dass ich meinen Weg zu euch gefunden habe, ihr inspiriert mich echt! Danke nochmals für all euere Beiträge zu diesem Thema!

Joelle
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Liebeskind

Schweiz
444 Beiträge

Erstellt  am: 01.10.2008 :  16:37:41 Uhr  Profil anzeigen
oh ja, da hast du recht mit den Eiern die überall drinn sind, aber ich glaube das diese Bodenhaltung nicht so schlimm ist wie Käfighaltungwohl ja schon auch
ja stimmt, wegen der Milch, ich werd da nochmals durchlesen müssen. stimmt, die dürften ja gar keine milch verwenden...
ob das mit soyamilch geht?
auf jeden fall hab ich 2 liter milch genommen und ein grosses Bifidus Yoghurt. Dann hab ich ein gazetuch oder halt so ein ähnliches Tuch in ein Sieb gelegt und die molke aufgefangen, die könnte man wiederverwenden. ich hab dann das tuch zusammengebunden mit dem käse darin und über nacht oder länger über dem schüttstein aufghängt damit er richtig abtropfen konnte. und dann hab ich da noch ein Rezept hingekritzelt auf S. 225. Wohl das würzen des käses. ich hab den zwar nie frittiert. weil mir das einmal nicht gelungen ist. ui, das ist lange her, das war noch bevor meine kinder und diese ich muss sofort abholen von bahnhof sonst sie sehr beleidigt. tschüss bis später.
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nivani


103 Beiträge

Erstellt  am: 01.10.2008 :  23:58:21 Uhr  Profil anzeigen
Klar ist Paneer Käse aus MILCH! Ausserdem hat Milch in der indischen Küche einen recht hohen Stellenwert.

Trotzdem Jo Ell - danke sehr für diesen Bericht. Ich hab das vor Jahren mal gelesen und war schockier, habe dann aber nie mehr gross darüber nachgedacht und recht viel Milch konsumiert - eben gerade weil Vegetarierin und Anhängerin von Ayurveda und indischem kochen.

Ich finde es aber absolut schrecklich und grausam und werde mir jetzt endlich mal einen Dampfkochtopf zutun um noch mehr Hülsenfrüchte kochen zu können und damit zu meinen Proteinen und was auch immer zu kommen.

Danke für's erinnern und aufrütteln - ich will nicht länger mitmachen bei sowas.
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Muh

Schweiz
9 Beiträge

Erstellt  am: 06.10.2008 :  14:41:13 Uhr  Profil anzeigen
Hallo zusammen,
ich kaufe immer regionale Produkte und Freilandeier ein. Etwas anderes kommt bei mir nicht auf den Tisch. Meine Schwiegereltern haben eine Mutterkuhhaltung wo die Kälber sehr lange bei der Mutter bleiben können. Zum Glück sind meine Schwiegereltern nicht auf die Einkünfte aus dem Fleischverkauf angewiesen, so weiss ich dass ich Fleisch von glücklichen Kühen essen darf. Noch etwas zur Alternative "Soja statt Milch". Ich würde das ja auch gut finden nur dass in Brasilien, Argentinien, Paraguay und Bolivien überall Wald gerodet wird um Soja anzupflanzen. Da leiden auch wieder die Tiere darunter.
Bin ein bisschen spät mit meinem Beitrag. Wahrscheinlich läuft die Unterhaltung gar nicht mehr?!
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Jo.Elle

Schweiz
224 Beiträge

Erstellt  am: 06.10.2008 :  17:39:04 Uhr  Profil anzeigen
Danke für deinen Beitrag! Ich kaufe nun auch das was ich kann beim lokalen Bauern ein nur beim Fleisch, da weiss ich echt nicht, ob ich das noch essen will. Milch habe ich bis jetzt auch keine mehr getrunken, der Kaffe schmeckt gar nicht so schlecht wie ich dachte ohne :-) Danke dass du wegen dem Soja noch was geschrieben hast. Es zeigt einmal mehr, dass wir uns darüber informieren sollen, woher die Dinge kommen die wir essen und trinken. Sicher ist es langfristig gesehen besser Biomilch vom Schweizer Bauer zu kaufen, als als Alternative Soja anzubauen, weswegen dann die Wälder gerodet und den Tieren ihr Lebensraum weggenommen wird.
Es ist sehr spannend wie viele Dinge ich nun wegen diesem Milchthema erfahren habe und es motiviert mich, mich auch künftig zu informieren, auch wenn das aufwendig und manchmal unangenehm ist.
Ich wünsche Euch allen eine tolle Herbstwoche!
Liebe Grüsse, Joelle
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