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Anonym

Schweiz
2 Beiträge

Erstellt am: 17.09.2006 :  15:11:50 Uhr  Profil anzeigen
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aag

Schweiz
15 Beiträge

Erstellt  am: 27.10.2007 :  11:56:01 Uhr  Profil anzeigen
Guten Tag, ich habe Ihre Webseite angeschaut, und viele wohlklingende (aber etwas schwammige) Begriffe wie Globalisierung, Frieden, Soziale Gerechtigkeit, etc. etc. gefunden.

Das sind alles natürlich gute und lobenswerte Dinge, aber ich vermisse Klarheit darüber, wie Sie Kleinstkindern solche Begriffe beizubringen gedenken.

Hoffentlich verstehen Sie diesen Beitrag nicht als Kritik. Ich finde Ihre Ideen prinzipiell überhaupt nicht schlecht. Aber diese Begriffe werden von allerlei Leuten zu sehr unterschiedlichen (und nicht immer lauteren) Zwecken verwendet. Bezüglich deren Umsetzung kann ich mir - zumal bei 1-jährigen - nicht allzu viel vorstellen.

Es wäre auch hilfreich, wenn Sie die eine oder andere Referenz oder Testimonial angeben. Eine Linksammlung (unter anderem zu völlig irrelevanten Informationen, wie z.B. die allgemeine Webseite der Schweizer Bundesverwaltung) ist dazu nicht wirklich ausreichend...

Ich hoffe, dass Sie diese Anregungen positiv auffassen, und sie nutzen, um Ihre Ziele, praktische Vorstellungen, und Leitbilder genauer zu erläutern - und damit bei Ihren potentiellen Kunden mehr Vertrauen zu schaffen!

Bearbeitet von: aag am: 27.10.2007 11:57:52 Uhr
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Mami

Schweiz
210 Beiträge

Erstellt  am: 27.10.2007 :  14:50:14 Uhr  Profil anzeigen
Dieses Thema ist für mich z. Zt. top aktuell. Ich würde meinen Sohn lieber heute als morgen auf eine andere Schule schicken. Dort, wo er jetzt ist, wird er nicht glücklich. Er wird nicht richtig gefördert und die anderen Kinder sind z. T. so agressiv!

Daher kommt dieser Beitrag über diese neue Schule für mich jetzt wie der blanke Hohn. Ich habe 2 Kinder. 5000.- CHF pro Monat - wer soll das zahlen können? Mich macht es so traurig, dass die Bildung wie immer eine 2-Klassen Sache bleibt.

Gefrustete Grüsse

Mami
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aag

Schweiz
15 Beiträge

Erstellt  am: 27.10.2007 :  19:00:51 Uhr  Profil anzeigen
deleted

Bearbeitet von: aag am: 27.10.2007 21:26:12 Uhr
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Mondstern

Schweiz
3213 Beiträge

Erstellt  am: 28.10.2007 :  12:37:10 Uhr  Profil anzeigen
Ich würde liebend gerne alle meine Kinder in eine Privatschule schicken. Aber wie Mami so schön sagt, man kann es sich nicht leisten. Es ist eben schon so, die Reichen können ihren Kindern eine optimale Schulzeit und Ausbildung bieten. Ich kenne da einige Beispiele.

Ich bin einfach mit der öffentlichen Schule nicht einverstanden. zuviel negatives habe ich erlebt. Der Handlungsspielraum gewisser Lehrkräfte ist zT unglaublich, die Themen die behandelt werden einfach nur Schrott und wichtiges wird nicht mehr gelernt.

Ich habe es schon mal erwähnt irgendwo im Forum. Bei uns hat jede Klasse das anrecht auf ein paar Plätze in einem Unterstützungsunterricht. Das heisst Kinder die in einem Fach Probleme haben werden unterstützt. Aber da der Ausländeranteil in den Klasse bis zu 50% ist, profitieren Schweizer Kinder nicht vom Unterricht, da die Plätze von den Schülern besetzt werden die aufgrund der Sprachbarriere in einem Fach schwach sind.

Meine Tochter musste über die Ferien einen Vortrag über die Sängerin Lafee vorbereiten. Ich verbot es ihr, nachdem ich gesehen habe um wen es wirklich geht. Nachdem ich der Lehrerin in einem Mail mitteilte dass ich meine Tochter bei Vorträgen mit solch negativen Inhalten nicht mitwirken lasse, schrieb sie zurück, sie sehe da nichts negatives daran.

Ihr könnt Euch selber mal ein Bild machen über die Musik, die Aufmachung und die Texte. www.lafee.de Ich sage nur katastrophal! Solches ist nicht für Kinderohre bestimmt und sicher nicht Klassenzimmertauglich. Ebenso die Gruppe Tokio Hotel. Lest mal die Texte von denen durch.

Ich finde wir Eltern müssen unsere Verantwortung wahrnehmen und stärker kontrollieren mit was sich unsere Kinder in der Schule und in der Freizeit beschäftigen. Und des öfteren mal die Lehrer darauf hinweisen wenn man mit ewas nicht einverstanden ist!!
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Juma

Schweiz
192 Beiträge

Erstellt  am: 28.10.2007 :  13:22:54 Uhr  Profil anzeigen
Finde ich gut, Mondstern, dass Du dich dagegen gewehrt hast. Man sollte nicht immer alles so hinnehmen.

Ich finde übrigens diese LaFee zum k***. Besonders diesen Song "Ich wünsch dir einen Virus" den ich mal gehört habe von ihr (ok, nicht ganz - war mir zu blöd). Aber hallo, lernt man so, miteinander umzugehen??! Und sowas wird von teils Lehrern noch unterstützt??!! Gerade in den Schulen sollte man den Kindern doch noch etwas Schlaueres beibringen können. Kein Wunder, dass die Kinder untereinander so mit sich umgehen.

Ich hoffe, dass die Bildung einst nicht mehr vom Vermögen abhängig ist. Jeder hat das Recht auf eine (gute) Bildung - egal ob arm oder reich.
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aag

Schweiz
15 Beiträge

Erstellt  am: 28.10.2007 :  17:59:05 Uhr  Profil anzeigen
Aber es weiss doch niemand, ob die Multilingual Day School "******** *****.******** *** *****" überhaupt besser ist, als die kostenlose öffentliche Schule! Auf deren Webseite stehen doch nur Platitüden über "Globalisierung" etc.

Wer überhaupt die Fachkräfte sind, woher sie kommen, was für eine Ausbildung sie haben, welche Referenzen sie haben - davon erfährt man kein Wort. Nehmt mir das nicht übel - aber ich finde dies ziemlich dubiös! Es fällt mir schwer, dabei nicht auf schlechte Gedanken zu kommen...
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Juma

Schweiz
192 Beiträge

Erstellt  am: 28.10.2007 :  19:21:51 Uhr  Profil anzeigen
Hallo aag

Ja klar wissen wir nicht, ob diese Multi-Schule besser ist als die öffentliche Schule. Mir persönlich gefällt Globalisierung nicht und Friedenserziehung, das hört sich für mich so nach "Hirnwäsche" an...

Aber wie dem auch sei, es geht mir nicht um diese Multilingual Day School ansich, sondern um allgemein Privatschulen, die sich nur reiche Menschen leisten können. Ich verstehe ja auch, dass diese Leute da Geld verdienen müssen/wollen, aber da könnte doch der Staat diesen individuelle Schulen unter die Arme greifen - statt Milliarden ins Ausland zu "verpuffen".

Zu dieser Schule - Multilingual Day School:
Wie stellen die sich das vor dies 2 - 6jährigen Kindern beizubringen??!

Ich zitiere: "Im Mittelpunkt stehen global relevante Themen wie: Demokratie, Menschenrechte, Welthandel, Armut, Migration, Umweltzerstörung, Kulturbegegnung und Frieden."

Also ich weiss ja nicht, aber ich habe mich mit 6 Jahren noch für andere Dinge interessiert , schliesslich dürfen/müssen Kinder doch noch Kinder sein... Oder was haltet ihr davon?

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SoSi

Schweiz
160 Beiträge

Erstellt  am: 28.10.2007 :  20:20:11 Uhr  Profil anzeigen
UNTER www.*************.ch
SO DIE ANGEBE VON FRAU ****** ***** (Verfasserin des Berichtes
vom 17.9.2006) könnt Ihr nachlesen, woher diese Schule kommt.
Aus Amerika!
Oh,ich hab nicht das beste Gefühl,beim durchlesen?

Lässt event. da Sceienteloggi grüssen? Weiss nicht, habe ein
ungutes Gefühl!

Grüsse SoSi

Bearbeitet von: SoSi am: 28.10.2007 20:22:45 Uhr
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Unicorn

Schweiz
245 Beiträge

Erstellt  am: 29.10.2007 :  10:45:56 Uhr  Profil anzeigen
Für mich hört sich das auch ein bisschen an als ob Scientology etwas damit zu tun hat. Gerade weil sie jetzt mehr und mehr auf die Kinder zugehen. Was mich ein bisschen daran zweifeln lässt, ist der hohe Geldbetrag im Monat! Denn Scientology wirbt ja damit, Kindern eine gute Bildung, bzw. Ausbildung zu geben mit wenig Geld! Zumindest ist das die Aussage von R. Hubbard! Aber es passt schon einiges Zusammen gerade Schlagworte wie Globalisierung, Fremdsprachen. In Luzern sind diese Art Privatschulen von Scientology verboten worden. Und ich meine in Zürich auch.

Vielleicht wird uns die Verfasserin dieses Berichtes uns noch einmal aufklären!!!
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Mondstern

Schweiz
3213 Beiträge

Erstellt  am: 29.10.2007 :  10:57:09 Uhr  Profil anzeigen
Also ich muss noch hinzufügen dass ich diese oben erwähnte Schule nie in Betracht gezogen hatte. Ich hätte da andere Schulen die ich bevorzuge.

Was ich von der *************schule halten soll weiss ich auch nicht. Ich finde es ist sehr wichtig dass man jede Privatschule gut prüft bevor man ihnen die Kinder anvertraut. Schliesslich bezahlt man eine Menge Geld dafür.
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Mami

Schweiz
210 Beiträge

Erstellt  am: 29.10.2007 :  16:24:15 Uhr  Profil anzeigen
Ich bin auch nicht wirklich erpicht darauf, meine Kinder dort hin zu schicken. Aber wie gesagt, im Moment bin ich so sauer auf die normale Schule. Heute ist mein Kleiner erst wieder auf dem Heimweg von 2 grösseren Jungs geschlagen worden. Und bevor wieder was kommen sollte, dass das Problem der hohe Ausländeranteil in den Klassen wäre: DAs waren schweizer Jungs.

Ich persönlich erhoffe mir einfach von einer Privatschule, dass die Lehrer mehr Verantwortung übernehmen und die Kinder, die dort hin gehen, nicht so vernachlässigt sind.

Da immer darauf rumgeritten wird, wie die Schule diese Werte schon so früh vermitteln will: Schritt für Schritt. Wenn man erst damit anfängt, wenn die Kinder die Fachbegriffe dafür verstehen, ist es doch zu spät. (Auch wenn mir natürlich nicht ganz klar ist, was die Schule selber darunter versteht.)

Ich weiss gar nicht, was ich noch schreiben soll. Ich bin durch den Vorfall heute Mittag noch so durcheinander, dass ich aufpassen muss, dass ich nicht ausfallend werde. Habt Ihr auch so Probleme mit Euren Kids in der Schule?
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SoSi

Schweiz
160 Beiträge

Erstellt  am: 29.10.2007 :  22:40:14 Uhr  Profil anzeigen
Mami

Du schreibst, auf dem Heimweg sei Dein Kleiner verprügelt
worden, da haben aber die Lehrkräfte keine Aufsichtspflicht
mehr,
In unsere Umgebung hatte doch ein 7Jähriger schweizer Neuzuzüger,alle Kleinstkinder, welche von ihren Eltern her
die Anweisung hatten die Strasse ohne sie nicht zu überqueren
immer wieder unter gröbster Androhhung, über die Strasse
geschickt!
Als Grosmutter eines 1jährigen Enkels, konnte ich dieses
Spiel mit enormer Gefahr nicht weiter ansehen.
So wollte ich diesem Verführer zurufen, aber er verschwand
sofort hinterm Gebüsch um später wieder weiterzumachen
Die Eltern der Kleinen beobachteten die Spiele Monatelang
und sprachen mit dem Grossen!
Es verging ein halbes Jahr, nun sehe ich dieses Monster
friedlich mit allen Kindern spielen! Die Knaben darunter
mussten sich aber noch einem grässlich schmerzlichen
Härtetest unterziehen, erst dann wurden sie in die Gruppe
aufgenommen! Dies war so brutal
Ich denke das es in der Pause ähnlich vorgeht!

Grüsse SoSi
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aag

Schweiz
15 Beiträge

Erstellt  am: 30.10.2007 :  05:57:10 Uhr  Profil anzeigen
Ich weiss nicht. Ich glaube, dass Privatschulen eine Menge Nachteile haben. Dass die Kinder nur andere privilegierte Kinder kennenlernen, kann doch nicht gut sein. Ausserdem ist insgesamt die akademische Qualität von Privatklassen meistens schlechter, weil dort vornehmlich Kinder hinkommen, die in der öffentlichen Schule nicht mithalten.

Alles in allem glaube ich, dass das öffentliche Schulsystem nicht schlecht ist. Die meisten Schweizer Nobelpreis-Träger haben ihre Jugend in öffentlichen Schulen verbracht. Selbst wenn die Privatschulen nicht so teuer wären, müsste man sich genau überlegen, ob sie ihr Geld wert sind.

Was die ************* betrifft, so bin ich sehr perplex. Ich habe das Gebäude von aussen angeschaut. Es ist eine riesige, wunderschöne Villa an der Seestrasse. So etwas kostet um die 10 Millionen in dieser Lage. Für mich bestätigt dies den Verdacht, dass dahinter sich eine Organisation versteckt, die nicht klar erkannt werden will. Ich habe auch eine Vorahnung, wer das sein könnte (nicht Scientology, aber auch nicht besser...)

Bearbeitet von: aag am: 30.10.2007 05:58:24 Uhr
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Mondstern

Schweiz
3213 Beiträge

Erstellt  am: 30.10.2007 :  07:30:42 Uhr  Profil anzeigen
Das war vielleicht früher so, dass die öffentliche Schule nicht schlecht war. Leider hat sich aber eine Menge zum schlechten verändert.

Unsere Schule wird von Linken Frauen geführt, erfolgreiche Lehrer werden hinausgemobbt, unangenehme Schulleitungsmitglieder werden öffentlich über Zeitungen fertig gemacht, Ausländer bekommen von jeder Seite her Unterstützung, Schweizer nicht.

Ausserdem ist den guten Damen alles zuviel. Räbeliechtliumzug wurde abgeschafft, Kinderfasnachtsumzug auch. Begründung? Die Lehrerinnen müssen zuviel Freizeit "opfern".

Aber es geht noch weiter. In der Schule wird den Kindern nicht mal mehr Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt. Jeder Bleistift, Radiergummi, Tinte, einfach alles muss man selbst bezahlen. Die Schulreisen müsssen wir praktisch selbst bezahlen, wie auch der grösste Teil für Klassenlager. Für den Rest müssen die Schüler von Haus zu Haus ziehen und um Spenden betteln.

Gelernt wird einfach nichts. Fächer wie Geografie und Geschichte sind ein Fremdwort geworden. Dafür gibt es das tolle Fach "Mensch und Umwelt". Da kann man jedes beliebige Thema durchnehmen. Wie zB DJ Bobo und Lafee. Das sind dann ja auch überraus wichtige Prüfungen die für den Übertritt für die Oberstufe zählen.

Ausserdem muss man sich ja nicht wundern wenn überall soviel Gewalt herrscht wenn sogar in der Schule so negative Musik gehört wird, wenn die Kinder nicht mehr gefordert und unterstützt werden.

Wenn wir so weiter machen wird unser Land, werden unsere Firmen mal von ungebildeten Erwachsenen geführt.

Ich finde das alles sehr bedenklich!!!
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Mami

Schweiz
210 Beiträge

Erstellt  am: 30.10.2007 :  08:22:04 Uhr  Profil anzeigen
So, ich habe mich wieder ein wenig beruhigt. @ SoSi: Ich weiss, dass die Lehrer da keine Aufsichtspflicht haben. Ich habe gestern wohl alles über einen Kamm geschärt, da mein Grosser in der Pause oft so viel Mühe hat. Und ich will auch nicht den Lehrern nur die Schuld in die Schuhe schieben. Ich denke, dass diese einfach überfordert sind. Es wurde ja abgestimmt, dass auch verhaltensauffällige Kinder in die Regelklassen integriert werden zum Beispiel. Grundsätzlich bin ich ja auch dafür, dass man nicht jedes Kind, dass in irgendeiner Form ein Defizit hat in eine Sonderschule schickt. Aber ich finde, dann müsste die Klassengrösse reduziert werden, damit die Lehrer sich auch kümmern können. Das ist eben in den meisten Privatschulen der Fall, da hat man dann nur so 12 bis 15 Schüler pro Klasse. Und ich persönlich habe halt die Hoffnung, dass man wenigstens dort von den Lehrern ernst genommen wird.

Was ich am allerschlimmsten finde, ist die Tatsache, dass man ja alles schon kommen sehen könnte. In Amerika sind solche Zustände schon vor 15 - 20 Jahren normal gewesen. In Deutschland seit 10 Jahren. Wieso kann man nicht aus den Fehlern der anderen Völker lernen? (Das gilt natürlich für alle Länder der Erde)

Was mich an der Schule, auf die meine Kinder gehen auch noch stört, ist, dass lediglich 2 oder 3 Aufsichtspersonen pro Pause da sind. Bei 350 Schülern ziemlich wenig. Wenn ich an meine Schulzeit zurück denke, waren da meist fünf Lehrer, bei weniger Schülern. Schon allein aus dem Grund, dass die Lehrer einfach ihre Pause ebenfalls auf dem Pausenhof verbracht haben.

Was als Schulfach in meinen Augen definitiv fehlt, dass ist Ethik. Früher hatte man ja wenigstens noch Religion. Bei den vielen versch. Religionen, die heute in einer Klasse zu finden sind, wäre das nicht sinnvoll, aber ich finde, dass Religionslehre und eben Ethik auch zur Allgemeinbildung gehören.

Das liebe Geld mal wieder. Es wird überall gespart, damit man denen, die eh schon Geld wie Heu haben noch mehr Steuervorteile bieten kann. Und wir "Normalos" müssen halt zusehen, wie wir damit klar kommen.
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eis-bär

Schweiz
44 Beiträge

Erstellt  am: 30.10.2007 :  09:33:46 Uhr  Profil anzeigen
Multilingual Day School "******** *****.******** *** *****" in 8001 Zürich

Auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Arabisch, Chinesisch.

da wären wir ja wieder. es ist gut und recht, fremdsprachen zu sprechen, nur was bitte soll es unseren und ausländischen kindern bringen, jeweils in ihrer muttersprache unrerrichtet zu werden. da ist doch die kommunikationsfähigkeit gleich null. warum ist es denn nicht möglich, in der deutschschweiz deutsch, im tessin italienisch, in der westschweiz französisch und in der räthoromanischen schweiz räthoromanisch zu unterrichten.natürlich ist es fantastisch, dass alle vier landessprachen und englisch gefördert werden, aber für eine solide basis und ein miteinander muss zuerst die jeweils regionale sprache gesprochen werden, damit sich die schweizer mit ausländern und die ausländer mit schweizern wohlfühlen und verständigen können.

auch wäre es notwendig, dass unsere schweizerschulen, öffentliche sowohl auch private, am gleichen strang ziehen würden und grundfächern wie mathematik,sprache,geschichte, geografie. religion etc. wieder die bedeutung und den respekt zollen würden, die sie verdienen und die der notwenigkeit entsprechen.

so, wer dann noch immer russisch, arabisch chinesisch oder was auch immer lernen möchte, dem sei das freigestellt. um aber die welt zu begreifen, muss man zuerst das eigene land,die eigene geschichte kennen und lieben lernen.
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aag

Schweiz
15 Beiträge

Erstellt  am: 30.10.2007 :  20:26:35 Uhr  Profil anzeigen
Ich hatte mich hier eingeschaltet, weil ich mehr über die ************* herausfinden wollte (s.oben). Dies ist mir leider nicht gelungen: die Frau ****** *****, wenn es sie überhaupt gibt, beantwortet nicht den thread, den sie selbst gestartet hat.

Hingegen werde ich konfrontiert mit viel Ressentiment und Aggressivität gegen Ausländer. Es wird empfunden, dass Ausländer bevorteilt werden. Hier möchte ich doch an die Vernunft appellieren. Der Schweiz geht es im grossen und ganzen noch sehr gut - aber es ist naiv zu glauben, dass die Ausländer (oder die Paar Asylbewerber) hier der Ursprung aller Probleme seien. Glaubt doch nicht an alles, was die politischen Propagandisten eintrichtern!

Ich sollte mich hier outen. Ich liebe dieses Land und kenne es (wie ich meine) sehr gut. Ich kenne die Probleme des Bildungswesens, denn ich unterrichte in einer kantonalen Einrichtung (es handelt es sich aber nicht um eine Primarschule!) und ich amtiere in der Leitung einer eidgenössischen Bildungseinrichtung. Dennoch habe ich keinen weissroten Pass - und werde voraussichtlich noch lange keinen erlangen. Während der Wahlkampagne wurde sehr viel Beleidigendes über Ausländer gesagt und geschrieben. Ich könnte das meiste punkt-für-punkt widerlegen, aber ich musste leider festgestellen, dass meistens Emotionen statt Argumente gefragt sind.

Aber zurück zur *************. Die meisten kognitiven Neurowissenschaftler sind sich einig, dass ein Kleinkind durchaus 2-3 Sprachen erlernen und vertragen kann. Aber eine unterschiedliche Sprache jeden Tag? Ich denke, das ist garantiert eine Ueberforderung.
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Mondstern

Schweiz
3213 Beiträge

Erstellt  am: 30.10.2007 :  21:31:46 Uhr  Profil anzeigen
@aag, ich glaube Dir gern dass Du andere Erfahrungen gemacht hast bezgl. Ausländern, bezgl. Schulen etc. Bei uns läuft es aber tatsächlich so wie ich geschrieben habe. Das kostet viel Zeit und Nerven und ist sehr unverständlich. Auch sind die Ausländer nicht dafür verantwortlich dass sie in unserer Schulgemeinde bevorzugt werden. Das liegt an der Organisation der Schulbehörde.
Weisst Du es ist sehr zermürbend wenn Du mit ansehen musst dass Dein Kind Probleme hat in der Schule und keine Hilfe bekommt obwohl so ein Unterstützungsprogramm besteht.
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Mami

Schweiz
210 Beiträge

Erstellt  am: 31.10.2007 :  08:07:16 Uhr  Profil anzeigen
Ich muss Mondstern beipflichten. Ich selber habe dieses Problem zwar zum Glück nicht, aber ich kenne einige, denen es genauso geht. Und es ist ja nicht so, dass man den ausländischen Kindern die Hilfe absprechen will, sondern es wird gefordert, dass ebenfalls schweizer Kinder Hilfe bekommen, wenn sie diese brauchen. Das hat in meinen Augen rein gar nichts mit Rassenhass oder so zu tun. Allerdings wird mit einer solchen Politik der Nährboden für einen Rassenhass gelegt.

Es ist sehr schade, dass diese Dame von der Schule sich gar nicht mehr meldet. Vielleicht sehen wir das hier einfach viel zu kritisch, weil so viel Schindluder getrieben wird. Vielleicht soll dass mit den Sprachen einfach heissen, dass Lehrer für diese Sprachen in der Schule vorhanden sind und somit u. U. fremdsprachigen Schülern besser helfen können und ihnen auch muttersprachlichen Unterricht erteilen können. Und dass Kinder einfach die Möglichkeit haben, eine dieser Sprachen zu lernen. Aber eben, die Frau meldet sich nicht mehr und deshalb bleiben das alles nur Vermutungen.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag!

Mami
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leni70

Schweiz
2517 Beiträge

Erstellt  am: 31.10.2007 :  08:28:49 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Mondstern

Was du über die Schule bei Euch geschrieben hast ist schockierend! Ich würde meinem Kind nicht einen einzigen Radiergummi auf Geheiss hin kaufen. Dafür kriegen die Schulen Gelder vom Kanton und von der Stadt (die Schülerzahl lässt mich auf ein Stadt schliessen). Wehrt Euch gegen solche Missstände! Wenn die Lehrkräfte über die Zeitung auszteilen, dann haltet nicht auch noch die andere Wange hin. Stellt einmal die Schule ordentlich an den Pranger, dann hört so was ziemlich schnell auf, wer austeilt muss ja bekanntlich auch einstecken können, aber das können genau diese Personen nicht! Wenn du genügend Eltern mobil machen kannst, dann kann sich auch an Eurer Schule durchaus etwas ändern. Wenn die Lehrkräfte zu faul sind, Traditionen weiter zu führen, dann sollen sie in die Privatwirtschaft und mal die steife Brise spüren, die ihnen bei solcher "Unflexibilität" um die Ohren weht! Aber wir Eltern schlucken immer nur zum Wohl unserer Kinder, das ist eben auch nicht in Ordnung. Genau so können die Lehrkräfte machen was sie wollen.

Die Kinder aus der Schule zu nehmen, ist nicht die richtige Lösung. Das öffentliche Schulwesen hat eine Verpflichtung, die sie gefälligst wahrnehmen sollen, das ist kein Spielplatz für frustrierte Lehrer.

Was den Beitrag über den Vortrag von "LaFee" angeht, Leute, denkt doch mal an unsere Jugend zurück. Wie schockiert waren unsere Eltern über die Musik die wir hörten. Wie die Stars damals rumliefen, z.B. Madonna, und die hiess auch noch wie die Mutte Gottes. Unsere Kinder hören sich die Musik an weil sie sich damit identifizieren. Sie grenzen sich so z.T. auch von uns ab und das braucht es. Ich glaube kaum, dass "LaFee" unsere Kinder zu schlechteren Kindern macht. Auch Tokio Hotel ist nicht schlecht. Hinter den Texten steckt das was Jugendliche beschäftigt, es zu verteufeln wäre falsch. Warum wünscht "LaFee" jemanden einen Virus? Aus dem selben Grund warum wir einander oftmals die Pest an den Hals wünschen... wir drücken es vielleicht einfach diplomatischer aus
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eis-bär

Schweiz
44 Beiträge

Erstellt  am: 31.10.2007 :  08:37:48 Uhr  Profil anzeigen
hallo mondstern,

du sagst, dein kind hat probleme in der schule und es würde ihm jegliche hilfe untersagt? das tut mir leid. ich kann es mir aber auch nicht so recht vorstellen, die lehrer sind doch einfach verpflichtet, auf die probleme deines kindes einzugehen. wird dein kind denn schlecht behandelt (von mitschülern ) oder hat es mühe mit den schulischen leistungen?
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Juma

Schweiz
192 Beiträge

Erstellt  am: 31.10.2007 :  10:27:09 Uhr  Profil anzeigen
An aag und/oder alle die sich fragen, weshalb diese ****** ***** sich nicht einschaltet:

Wie ihr alle sehen könnt, wurde ihr Beitrag am 17.09.2006 : 15:11:50 Uhr erstellt !

Also ich glaube kaum, dass sie 1 Jahr auf eure Beiträge gewartet hat....

mfg,
J.
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Juma

Schweiz
192 Beiträge

Erstellt  am: 31.10.2007 :  10:48:06 Uhr  Profil anzeigen
Ich erlaube mir, da das Ausländerthema hier auch wieder aufgekommen ist, noch etwas dazu zu sagen:

Es ist meistens von Schweizer gegen Ausländer die Rede, aber oft ist es auch so, dass Ausländer untereinander nicht "unzimperlich" miteinander umgehen (im Gegenteil)!

Der Umgang untereinander ist nicht eine Frage der Herkunft (mit Ausnahmen) und schon gar nicht der Hautfarbe, sondern der Erziehung, Gesinnung oder was weiss ich, des einzelnen Menschen. Ich zumindest sehe, dass die Gesellschaft immer mehr an guten alten Werten verliert (und nein, ich sage damit nicht, dass früher alles besser war!). Ich sehe immer mehr, dass sich die (Spass-)Gesellschaft in eine Richtung entwickelt, die wohl/übel nicht mehr aufzuhalten ist ...

danke für die Kenntnisnahme

J.
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Unicorn

Schweiz
245 Beiträge

Erstellt  am: 31.10.2007 :  14:21:18 Uhr  Profil anzeigen
Aber mal ganz davon abgesehen, muss ich ganz ehrlich sagen, wenn ich das Geld hätte um meinem Kind eine bessere Schulbildung zu ermöglichen, sei es eine Privatschule oder anderes würde ich mein Kind auch auf keine öffentliche Schule gehen lassen.

Dann habe ich noch eine Frage: Habe ich das richtig verstanden, dass die Schule die "Schreibwerkzeuge" bezahlt?

Ich bin nicht Schweizer also auch Ausländer Bei uns musste man alles an Lernmaterialien selber bezahlen .

Offen gesagt habe ich meinem Sohn auch verboten sich solche Texte anzuhören, die einen nur dazu ermutigen aggressiv durch die Welt zu gehen. Ich kenne kein Lied aus meinem Jahrgang wo es heißt "ich schlag dir in die Fresse" so wie es von einem Rapper gesungen wird.

Naja, und was ist daran so schlimm an dem Wort Friedenserziehung? Auf manchen Schulen heißt es Friedenserziehung und an anderen Schulen Mensch und Umwelt!
@Mondstern, wenn du doch etwas gegen den Unterrichtsablauf hast, warum gehst du nicht zum Lehrpersonal und fragst nach was das soll? Das du es nicht verstehst, welche Absicht dahintersteckt was gerade Unterrichtet wird. Oder vielleicht gibt es ja die Möglichkeit am Unterricht teilzunehmen?! Du hast ein Recht darauf zu wissen was Dein Kind im Unterricht lernt!!!

@Leni oft ist es schwer alleine gegen Windmühlen zu kämpfen.
Vielleicht sieht Mondstern das Thema an Ihrer Schule alleine so? Weil sie sich eben Gedanken macht! Vielleicht sind sehr viele Eltern zufrieden oder wollen die Wahrheit gar nicht wissen Sie machen die Augen zu und kehren vieles unter den Teppich
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Mondstern

Schweiz
3213 Beiträge

Erstellt  am: 31.10.2007 :  15:53:18 Uhr  Profil anzeigen
@ Leni, wir wohnen in einem kleinen Städtchen mit ca 5000 Einwohner. Es haben schon einige versucht sich gegen die Schulbehörde oder gegen einige Lehrerinnen zu wehren. Leider kommst Du hier nicht weit. Denn schlussendlich muss das Kind darunter leiden.

Bei uns kommst Du einzig und allein weiter wenn Du gute Beziehungen in der Behörde oder zu Lehrpersonen hast. Aber da ich nicht einfach alles schlucke, was die Lehrkräfte fordern und ich mich für meine Kinder und andere einsetze, bin ich natürlich eine unangenehme Person.

Die Eltern zu mobilisieren scheitert hauptsächlich daran, dass es die überhaupt nicht interessiert was in der Schule vor sich geht. Wenn man sie auf ein Thema anspricht, haben sie oft keine Ahnung. Es gibt bei uns leider ausserordentlich viele Schlüsselkinder die den ganzen Tag auf sich alleine gestellt sind weil die Eltern arbeiten. Da ist es wohl klar dass das Thema Schule nicht interessant ist.

Natürlich haben wir in unserer Jugend auch Musik gehört die unseren Eltern nicht passte. Aber ich finde dass seit jener Zeit die Musik härter und die Texte viel agressiver und perverser geworden sind. Ich finde die Auswirkungen von solchem Einfluss kann man eins zu eins auf dem Pausenplatz beobachten, wo die Gewalt an der Tagesordnung ist und wo auch normale Schweizer keinen richtigen Satz mehr auf die Reihe kriegen.

@ Elisabeht s, meine Tochter kommt in der Schule gut mit, aber hat in Mathe erhebliche Schwierigkeiten. Notendurchschnitt ist irgendwo bei 3. In der vierten Klasse hat die Lehrerin auf unsere Anfrage bezgl. Unterstützung gesagt, dass unsere Tochter nicht die schlechteste ist in diesem Fach und deshalb keine Anrecht hat. In der fünften Klasse sagte sie uns bei einem Elterngespräch dass unsere Tochter schon immer die schlechteste war in Mathe. Sie hatte uns also angelogen. Darauf angesprochen wurde sie nervös und sagte sie könne sich nicht mehr erinnern. Als wir erneut um Unterstützung gebeten haben, sagte sie uns dass die Unterstützung schon ausgelastet ist mit Kindern die in anderen Fächern Probleme haben.

Wir haben es nachgeprüft und mussten festellen dass sämtliche Schüler Ausländer sind die aufgrund der Sprachbarriere mühe haben in der Schule.

Ja die Lehrer sind verpflichtet die Kinder zu unterstützen, sind oft aber selber überfordert oder wollen nicht. Vor allem dann wenn sich die Eltern einmischen und für das recht der Kinder kämpfen, das sehen sie nicht gerne. Sie fühlen sich zu sehr kontrolliert. Doch ich finde es ist unser Recht sie zu kontrollieren denn schliesslich geben wir ihnen die Verantwortung ab. Die Kinder verbringen ja die meiste Zeit in der Schule.

Und es ist so wie Unicorn schreibt. Alleine ist es schwierig etwas zu erreichen, aber die Eltern sind oft zu faul oder es interessiert sie eben nicht was so abgeht.

Bearbeitet von: Mondstern am: 31.10.2007 15:57:02 Uhr
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aag

Schweiz
15 Beiträge

Erstellt  am: 01.11.2007 :  05:56:04 Uhr  Profil anzeigen
@Unicorn: ich stelle mir die gleiche Frage: soll ich die Kleine in eine privatschule schicken? Aber ich bin immer noch nicht sicher, dass die öffentlichen Schulen so viel schlechter sind, als die privaten. Ich unterrichte an der Universität, und sehe jedes Jahr viele sehr gute Studenten, die ganz offensichtlich ein hervorragendes Grundwissen an öffentlichen Schulen der Schweiz erlangt haben.

Am besten schaut man sich die PISA-Studie an: sie erhebt objektive, extrem zuverlässige Daten. Siehe http://www.bfs.admin.ch/bfs/pisa/de/index/03/01/01/02.html Und da muss man sagen, dass die Schweiz im internationalen Ländervergleich nicht schlecht da steht (aber klar - sie könnte noch besser sein!)

Natürlich bin ich für die Friedenserziehung (wer soll denn für Kriegserziehung sein???), und ich finde auch Mehrsprachigkeit super (unsere kleine kommuniziert mit Mutter, Vater, und Tagesmutter in je einer anderen Sprache, und sie scheint Spass daran zu haben!). Meine Sorge ist, dass prinzipiell gute Ideen für ungute Zwecke (Scientology, VPM, etc.) zweckentfremdet werden.


Bearbeitet von: aag am: 01.11.2007 05:57:21 Uhr
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leni70

Schweiz
2517 Beiträge

Erstellt  am: 01.11.2007 :  09:07:27 Uhr  Profil anzeigen
Unicorn, sollte deine Frage an mich gestellt worden sein... ja, die Schule stellt den Kindern das Material zur Verfügung. Ich habe jedenfalls noch nie Bleistifte, Radiergummis oder Farben für die Schule kaufen müssen. Klar sie haben die im Etui, aber wenn sie es zu Hause liegen lassen - manchmal tagelang - haben sie alles in der Schule. Dafür kriegt die Schule von der Gemeinde ja Geld... Vielleicht ist es in einer Stadt anders, keine Ahnung.

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Mondstern

Schweiz
3213 Beiträge

Erstellt  am: 01.11.2007 :  10:46:45 Uhr  Profil anzeigen
Wir wohnen auch nicht in einer grossen Stadt. Eher ein grosses Dorf mit ca 5000 Einwohner. Bei uns wird kein Arbeitsmaterial von der Schule bezahlt.
Wär ja eigentlich logisch dass man das bezahlt bekommt, denn schliesslich bezahlt man viel Steuern dafür.
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Unicorn

Schweiz
245 Beiträge

Erstellt  am: 01.11.2007 :  10:51:32 Uhr  Profil anzeigen
@aag: Das sehe ich genauso, dass gute Ideen für ungute Zwecke mißbraucht werden. Z.B. Scientology. Aber das ist nicht nur an Schulen so. Aber dies ist glaube ich auch ein ganz anderes Thema und man müsste einen neuen Thread aufmachen über Scientology usw. Was ich sehr spannend finde.....

Aber ich als Mutter möchte mir die Schulen auch genau ansehen können. Mich informieren, jeder möchte doch dass beste für sein Kind egal welche Schule das ist. Im Grunde fängt das doch schon mit dem Kindergarten an. Zum Thema Uni: Natürlich haben viele dieser Jugendlichen an öffentlichen Schulen gelernt, aber, ihr Bildungsstand ist doch ein ganz anderer (sonst würden sie nicht studieren) als Kinder mit einem Bildungsstand von Hauptschule ( Ich möchte keinen Beleidigen, und es ist auch nicht abwertend gemeint um Gottes willen). Ich finde da kann man jetzt nicht unbedingt so die Vergleiche ziehen.

Unsere Tochter wächst auch Mehrsprachig auf und sie hat auch sehr viel Spaß daran. Ich persönlich finde es sogar gut und würde dies auch immer fördern. Aber ich finde auch, dass jede Art von Kind egal welchen Bildungsstand sie haben in Ihren Dingen gefördert werden sollten wo sie sehr stark sind und da "hapert" es doch meiner Meinung nach meistens an den öffentlichen Schulen. (Leider)
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leni70

Schweiz
2517 Beiträge

Erstellt  am: 02.11.2007 :  08:35:05 Uhr  Profil anzeigen
@Mondstern

Das mein ich auch, wir bezahlen genug Steuern in der Gemeinde. Ich würde micht mal beim Gemeindeamt erkundigen, warum du Schulmaterial selber bezahlen musst, ob das nicht Budget von der Schule mit drin ist.
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